-in Filmen, im Radio und in Online-Slots

Wie Musik Spannung erzeugt

Das Spiel mit der eigenen Panik

Die Spannung ist in einem richtig guten Thriller am intensivsten, wenn kaum etwas auf dem Bildschirm passiert. Die eigentliche Angst baust du dir in deinem Kopf völlig selbstständig zusammen. Akustisch wird nur ein kleines bisschen nachgeholfen, damit du auf dem Sofa so richtig mitfiebern kannst.

Kopfschmerzen
Kopfschmerzen

Das unwohle Gefühl im Magen

Bestimmt hast du schon mal einen Film geschaut und dich aus dem Nichts heraus total unwohl gefühlt. Der Auslöser dafür ist häufig ein extrem tiefer Ton, den du mit deinen Ohren gar nicht wirklich wahrnimmst.

Dabei handelt es sich um besonders tiefe Schallwellen, die die Luft im Raum fast schon zum Zittern bringen. In der Natur bedeutet so ein tiefes Wummern nämlich immer Lebensgefahr. Ein starkes Erdbeben klingt so, oder eben eine gigantische Lawine in den Bergen.

Kratzende Geigen als Alarmsignal

Zu diesem dumpfen Grollen wird dann gern noch das absolute Gegenteil hinzugemischt. Das sind fiese und extrem hohe Töne. Streicher, die so schief und kratzig spielen, dass es in den Ohren fast schon weh tut.

Das machen Komponisten mit voller Absicht, um dich künstlich zu stressen. Solche schrillen Melodien erinnern dein Gehirn sofort an einen lauten Schrei. Es klingt wie ein verletztes Tier oder ein Mensch in absoluter Panik.

So etwas können deine Ohren nicht ignorieren. Dein Verstand schaltet bei einem solchen furchtbaren Lärm sofort auf Alarmstufe und sucht verzweifelt nach der Gefahr

Das Gameplay lenkt die Musik

Bei einem Film musst du diese emotionale Achterbahnfahrt einfach nur passiv aushalten. Moderne Videospiele gehen da allerdings noch einen Schritt weiter und du stehst plötzlich selbst mitten im Geschehen.

Musik und Soundeffekte in Games und Online-Slots

Findest du in einem Spiel einen Schatz, kann ein heller Ton das Ereignis begleiten. Solche Klänge sind Teil des Sounddesigns und prägen die Wirkung eines Moments. Auch bei digitalen Automatenspielen kommen Musik und Effekte zum Einsatz.

Bei Online-Slots kann sich die Musik im Verlauf verändern; Effekte begleiten je nach Spiel bestimmte Abläufe. So prägt der Klang die Atmosphäre, verrät aber nichts über das Ergebnis einer Runde.

Ein kurzer Signalton kann einen Moment im Spiel markieren. Solche Klänge gehören zum Sounddesign und sollten nicht als Hinweis auf einen möglichen Gewinn verstanden werden.

Zuerst Stille und dann der plötzliche Schock

Den stärksten Effekt hat manchmal auch der komplette Verzicht auf Töne und Hintergrundmusik. In bestimmten Situationen stoppt die Musik ganz bewusst. Für uns Menschen ist diese absolute Stille total unnatürlich und daher fast nicht auszuhalten.

In der echten Welt gibt es immer irgendwelche Geräusche, auch wenn es leise ist. Wird es auf deinem Bildschirm auf einmal totenstill, spannen sich deine Muskeln automatisch an.

Du wartest innerlich auf den Knall. Du weißt ganz genau, dass gleich etwas Schlimmes passiert, und das ist die schlimmste Art der Spannung. Wenn der Bösewicht dann endlich aus dem Schatten springt und die Musik förmlich explodiert, zuckst du garantiert zusammen.

Radio
Radio

Musik im Radio schafft Wiedererkennung

Auch im Radio prägen Musikauswahl, Moderation, Jingles und Übergänge die Stimmung eines Programms. Ein vertrauter Song kann Erinnerungen wecken – abhängig davon, wann und in welcher Situation jemand ihn hört.

So wie Filmmusik eine Szene begleitet, gibt auch die Musik im Radio einem Moment einen eigenen Klang. Der Zusammenhang zwischen Musik und Stimmung reicht damit weit über Film und Games hinaus.

Musik und Stimmung in Film, Radio und Spielen

Musik wirkt in unterschiedlichen Situationen: im Kino, beim Radiohören und bei Videospielen. Klänge, Pausen und Rhythmus können die Wahrnehmung eines Moments beeinflussen – je nachdem, wie sie eingesetzt werden.

Achte beim nächsten Film, beim Radiohören oder beim Spielen bewusst auf die musikalische Gestaltung. Weitere Beispiele aus der Filmindustrie zeigen, wie Soundeffekte Filmszenen prägen können.

Das Spiel mit der eigenen Panik

Die Spannung ist in einem richtig guten Thriller am intensivsten, wenn kaum etwas auf dem Bildschirm passiert. Die eigentliche Angst baust du dir in deinem Kopf völlig selbstständig zusammen. Akustisch wird nur ein kleines bisschen nachgeholfen, damit du auf dem Sofa so richtig mitfiebern kannst.

Das unwohle Gefühl im Magen

Bestimmt hast du schon mal einen Film geschaut und dich aus dem Nichts heraus total unwohl gefühlt. Der Auslöser dafür ist häufig ein extrem tiefer Ton, den du mit deinen Ohren gar nicht wirklich wahrnimmst.

Dabei handelt es sich um besonders tiefe Schallwellen, die die Luft im Raum fast schon zum Zittern bringen. In der Natur bedeutet so ein tiefes Wummern nämlich immer Lebensgefahr. Ein starkes Erdbeben klingt so, oder eben eine gigantische Lawine in den Bergen.

Kratzende Geigen als Alarmsignal

Zu diesem dumpfen Grollen wird dann gern noch das absolute Gegenteil hinzugemischt. Das sind fiese und extrem hohe Töne. Streicher, die so schief und kratzig spielen, dass es in den Ohren fast schon weh tut.

Das machen Komponisten mit voller Absicht, um dich künstlich zu stressen. Solche schrillen Melodien erinnern dein Gehirn sofort an einen lauten Schrei. Es klingt wie ein verletztes Tier oder ein Mensch in absoluter Panik.

So etwas können deine Ohren nicht ignorieren. Dein Verstand schaltet bei einem solchen furchtbaren Lärm sofort auf Alarmstufe und sucht verzweifelt nach der Gefahr.

Das Gameplay lenkt die Musik

Bei einem Film musst du diese emotionale Achterbahnfahrt einfach nur passiv aushalten. Moderne Videospiele gehen da allerdings noch einen Schritt weiter und du stehst plötzlich selbst mitten im Geschehen.

Wenn der Endgegner vor dir steht

Ganz besonders in Videospielen gibt es friedliche Momente, bei denen sich die Stimmung schlagartig dreht. Du erkundest vollkommen unvoreingenommen die virtuelle Spielwelt und plötzlich steht der Endgegner vor dir.

Ohne die musikalischen Effekte im Hintergrund wäre eine solche Situation ziemlich langweilig. Deshalb bricht in exakt diesem Moment die ruhige Musik oft komplett ab. Laute Trommeln hämmern los.

Die Musik jagt dich förmlich durch den Kampf. Hast du am Ende gewonnen, lässt sie dich hörbar aufatmen.

So wird die Wirkung digitaler Münzen verstärkt

Findest du in einem Spiel einen Schatz, ertönt sofort ein helles Bimmeln. Es kreiert sofort ein positives und fröhliches Gefühl. Ein Beispiel für diese Psychologie zeigen uns auch die modernen Spielhallen im Internet.

Auch bei Online-Slots können Musik und Soundeffekte zur Atmosphäre beitragen und auf Ereignisse im Spiel reagieren.

Zuerst Stille und dann der plötzliche Schock

Den stärksten Effekt hat manchmal auch der komplette Verzicht auf Töne und Hintergrundmusik. In bestimmten Situationen stoppt die Musik ganz bewusst. Für uns Menschen ist diese absolute Stille total unnatürlich und daher fast nicht auszuhalten.

In der echten Welt gibt es immer irgendwelche Geräusche, auch wenn es leise ist. Wird es auf deinem Bildschirm auf einmal totenstill, spannen sich deine Muskeln automatisch an.

Du wartest innerlich auf den Knall. Du weißt ganz genau, dass gleich etwas Schlimmes passiert, und das ist die schlimmste Art der Spannung. Wenn der Bösewicht dann endlich aus dem Schatten springt und die Musik förmlich explodiert, zuckst du garantiert zusammen.

Deshalb brauchen wir diese musikalischen Einflüsse

Dein Gehirn lässt sich von Tönen immer wieder aufs Neue austricksen. Das ist der Fall, wenn du weinend vor einem Horrorspiel sitzt, im Kino verängstigt die Luft anhältst oder dich über bunte Walzen auf dem Bildschirm freust. Es gibt zahlreiche Beispiele aus der Filmindustrie für solche musikalischen Momente.

Aber ohne diese Tricks wäre dein Lieblingsspiel oder der Filmabend doch langweilig. Achte beim nächsten Mal einfach mal bewusst auf den musikalischen Einfluss. Du wirst staunen, wie sehr die Musik dein Körpergefühl steuert.