Fahranfaenger und ihre KFZ-Versicherung

Was Fahranfänger für ihre KFZ-Versicherung bezahlen

Die KFZ-Versicherungskosten sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum einen bieten die einzelnen Versicherungsunternehmen jeweils verschiedene Konditionen, und zum anderen richtet sich der Preis nach der Fahrpraxis jener Personen, die das Kraftfahrzeug nutzen. Da Führerscheinneulinge in der Regel über kaum Fahrpraxis verfügen und statistisch gesehen auch mehr Unfälle verursachen, ist hier die Beitragshöhe besonders hoch. Manche Versicherungen verlangen sogar den doppelten Beitragssatz, insofern ein Fahranfänger als Mitnutzer an einem Fahrzeug mitversichert ist. Während die Erweiterung des Fahrerkreises durch den Ehepartner in der Regel kaum oder auch gar nicht zu Buche schlägt, verursacht ein Führerscheinneuling erhebliche Zusatzkosten. Durchschnittlich ist mit einem Aufschlag von etwa 96 Prozent zu rechnen. Es gibt aber auch Versicherungen, die ein Plus von 160 Prozent verlangen. Besonders günstige Versicherungsunternehmen berechnen hingegen nur etwa 50 Prozent Aufschlag. Je älter die Anfänger werden und je mehr Fahrpraxis sie erwerben, desto günstiger wird letztendlich auch die KFZ-Versicherung. Da die Konditionen allgemein von Versicherer zu Versicherer schwanken, lohnt es sich, bei verivox den Versicherungsvergleich zu starten und das KFZ umzumelden, insofern der PKW dem Fahrneuling dauerhaft überlassen wird.

Macht es Sinn, das erste eigene Auto selbst zu versichern?

In vielen Fällen nicht! Wer clever ist, meldet das Auto des Fahranfängers als Zweitwagen der Eltern an und spart somit dank des Schadenfreiheitsrabatts Kosten, insofern der Vater und die Mutter bislang keinen Unfall verursachten. Mit der Dauer des Führerscheinbesitzes reduzieren sich dann noch einmal deutlich die Kosten. Doch leider steht nicht jedem Fahranfänger die Möglichkeit offen, sein Auto über die Eltern kostengünstiger mitversichern zu lassen, und das wird dann richtig teuer. In der Regel sind bei einer eigenen KFZ-Versicherung 100 Prozent Beitrag fällig. Hier gilt dann die Schadenfreiheitsklasse 0 als teuerste Variante. Wer bereits drei Jahre einen Führerschein besessen hat, kann die SF-Klasse 1/2 beantragen und bezahlt etwa 70 Prozent des Beitragssatzes. Das Gute an der Sache ist, dass die drei Führerscheinjahre auch für die Fahrerlaubnis eines Kraftrades oder Mopeds gelten. Wer als Einsteiger sein Fahrzeug selbst versichern muss, sollte auf jeden Fall die Telematik-Tarife der einzelnen Anbieter prüfen. Diese speziellen Angebote richten sich an bis zu 29-jährige Fahranfänger. Man möchte damit einen besonders sicheren Umgang mit dem Fahrzeug belohnen und den jungen Autobesitzer dazu anspornen, auch in Zukunft einen anständigen Fahrstil beizubehalten.

Fahranfänger und ihre KfZ-Versicherung
Fahranfänger und ihre KfZ-Versicherung

Was ist die Telematik bei einer KFZ-Versicherung?

Zu den interessantesten Tipps für Fahranfänger gehört die Telematik. Das bedeutet, dass ein Versicherungsunternehmen mit diversen technischen Mitteln das Fahrverhalten des KFZ-Besitzers analysiert. Ist eine umsichtige Fahrweise erkennbar, dann reduzieren sich dementsprechend die Beitragssätze. Die Überprüfung ist vor allem für Führerscheinneulinge interessant. Neben der Beschleunigung und der Geschwindigkeit wird auch das Bremsverhalten bewertet. Faktoren wie Ort und Uhrzeit bestimmen außerdem die Höhe des Rabattes. Um an dem Programm teilnehmen zu können, benötigen Sie eine Telematik-Box oder eine spezielle Smartphone-App. Der Versicherer sammelt somit wichtige Daten des Autofahrers. Das System wird jedoch nicht von jeder Versicherung angeboten und zumeist ist es auch nur für Fahranfänger bis zu einem bestimmten Alter gedacht. Da sich das eigene Fahrverhalten nur schwer selbst einschätzen lässt, lohnt sich ein Versicherungswechsel rein der Telematik wegen oft nicht.