Gott und Rock

Gott und Rock

DIE NEUE 107.7 Kirchensendung am Sonntag

Jeder glaubt an etwas

„Glauben tut doch jeder!“, sagt Benjamin Elsner aus unserer Kirchenredaktion. „Die Frage ist nur, woran?“ Manche glauben, im Leben gehe es darum, wer das fetteste Auto oder Handy hat. Andere glauben, dass Rockmusik und Kaffee göttlich sind.

Woran glauben Christen?

Christen glauben, dass das Leben ein Geschenk Gottes ist. Aber glauben sie das auch, wenn gerade alles schief geht? Auf solche Fragen Antworten zu finden, findet Benjamin spannend. Vor allem weil es bei Glaubensthemen nicht nur um die Seele und ewige Wahrheiten geht, sondern auch um Erfahrungen.

An welchen Gott glauben Christen?

Trotz aller Unterschiede durch Bibelverständnis, Kultur, Stil der Predigt oder Auswahl der Lieder in Gottesdiensten, eint alle Christen der Glauben an einen Gott als Vater. Ein Gott, der jeden liebt und dem egal ist, ob wir katholisch, evangelisch, freikirchlich oder anders religiös an ihn glauben. Für Gott ist nicht entscheidend, was wir verdienen, ob wir in die Kirche gehen, auf Gospel oder auf Rock und Pop stehen. Seine Liebe unterscheidet nicht mal zwischen Schwerverbrechern und Mutter-Theresa-Typen.
Eine Liebe für die wir nichts tun müssen, aber die verändert. Wie? – Darüber berichten wir bei DIE NEUE 107.7 Gott und Rock.

Jeden Sonntag
08 - 10 Uhr

Gott und Rock wird ökumenisch verantwortet von den kirchlichen Agenturen:

Die Themen und Berichte der nächsten Sendung findet ihr ab Donnerstag hier:

Auschwitz überlebt! - Die Geschichte von Gerhard Maschkowski

Am 27. Januar 1945 - also vor genau 75 Jahren - haben sowjetische Soldaten das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Allein in diesem Lager hatten die Nazis mehr als eine Million Menschen ermordet. Gerhard Maschkowski hat Auschwitz und den 800 km langen Todesmarsch aus dem KZ heraus im eiskalten Winter 1945 überlebt. Als Zeitzeuge des Holocausts kämpft der heute 94-jährige immer noch gegen das Vergessen der Nazi-Gräueltaten. Am Sonntagmorgen erzählt er bei uns seine bewegende Geschichte. (Foto: EMH)

Rainer Höß - der Enkel des Auschwitz-Kommandanten

Am 27. Januar 2020 ist es genau 75 Jahre her, dass das KZ Auschwitz von der russischen Roten Armee befreit wurde. Das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ist nicht denkbar ohne seinen Kommandanten Rudolf Höß. In seiner Zeit dort wurden Hunderttausende Menschen vergast und verbrannt. Höß konnte nach dem Krieg fliehen, wurde aber 1946 entdeckt und hingerichtet. Sein Enkel Rainer ist 20 Jahre später geboren. Er lebt mit diesem Namen und verschweigt ihn nicht.

Rainer Höß - wenn der Großvater ein Nazi-Mörder war

Rainer Höß trägt einen Namen, bei dem viele Holocaust-Überlebende zusammenzucken. Sein Großvater Rudolf Höß war Kommandant im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und verantwortlich für mehr als eine Million Ermordeter dort. Nach dem Krieg konnte er untertauchen und wurde erst ein Jahr später aufgespürt. Über seinen Großvater hat Rainer Höß mit uns gesprochen - das Gespräch am Sonntagmorgen bei uns.

"Footsteps" - Spuren hinterlassen gegen das Vergessen

Rainer Höß, Enkel des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß, hat mit seiner Familie gebrochen und engagiert sich gegen rechtes Gedankengut. Darum hat er 2014 die Organisation „footsteps“ ins Leben gerufen, in Erinnerung an die Fußspuren, die die vielen KZ-Häftlinge in Auschwitz auf ihrem Weg in die Gaskammern hinterlassen haben. Niemals vergessen, immer lernen aus der Vergangenheit, unter diesem Motto engagiert sich footsteps. Mehr dazu am Sonntagmorgen.

Die Spannung steigt...

Ein riesiger Laien-Chor, internationale Musicalstars und eine wahre Geschichte: "Martin Luther King - Ein Traum verändert die Welt". Das Chormusical über den mutigen und friedlichen Kampf gegen die Rassentrennung in den USA begeistert in der Ludwigsburger MHP-Arena. Ein Sänger erzählt, was ihm das Mitsingen bedeutet.