Die schönsten Motorradtouren in Stuttgart und der Region!

Jetzt geht es los! Mit den sonnigen Tagen startet endlich die Motorradsaison 2019. Und unsere Region hat so einige schöne Strecken zu bieten! Wir haben drei Vorschläge für Eure nächste Tour gesammelt. Doch so schön das Motorradfahren auch ist - das Hobby bringt große Gefahren mit sich. Deshalb ist es wichtig, die Basics in erster Hilfe zu kennen und Unfälle garnicht erst entstehen zu lassen. Zusammen mit den schönsten Strecken haben wir Euch einen Leitfaden erstellt, wie Ihr in Gefahrensituationen reagieren sollt. Denn obwohl Motorradfahrer gefährlich leben, können sie sehr viel für ihre eigene Sicherheit tun! 

DIE MOTORWORLD BIKE DAYS 2019

Vom 4. bis 5. Mai könnt Ihr auf dem Flugfeld Böblingen in der Motorworld von 10 bis 17 Uhr die neusten Modelle von renommierten Herstellern wie BMW, Ducati, Harley Davidson, Honda, Indian, KTM und vielen mehr erleben und testen! Fahrt spannende Rennen und lasst Euch von den leckeren Foodtrucks verwöhnen! 

DIE MOTORWORLD BIKE DAYS 2019

Die besten Motorradtouren rund um Stuttgart

Ihr habt keine Lust auf Eure Standardroute? Dann haben wir hier ein bisschen Inspiration für Euch! Natürlich gibt es unzählige Möglichkeiten, Eure nächste Motorradtour zu gestalten. Diese Routen sind teilweise etwas länger, teilweise etwas kürzer - aber alle wunderschön!  

Schwäbische Toskana

Ihr startet am Bikertreff Löwensteiner Platte. Dann geht es weiter Richtung Süden über kleine Nebenstraßen, an Wiesen und Wäldern vorbei nach Geißlingen. Von dort geht es zurück Richtung Norden. Über die Bundesstraße Richtung Gaildorf und dann wieder zurück zum Startpunkt. Insgesamt ist die Strecke ca. 250 km lang. 

Schwarzwald

Der Start hier liegt in Schenkenzell am Bikertreff Seeheiner. Gefahren wird über eine kurvige Straße nach Bad Rippoldsau, kurz nach Kniebis geht es weiter auf der B 5000 nach Ruhestein. Weiter geht es nach Baiersbronn, auf der Murgtalstraße Richtung Norden bis man an der Nagoldtalsperre ankommt.
Über Altensteig nach Alpirsbach kommt man wieder Richtung Anfang. 

Burgenstraße

Perfekt für eine spontane Tagestour! Die Strecke befindet sich zwischen Heidelberg und Schwäbisch Hall. Man kommt vorbei an mittelalterlichen Burgen, größeren und kleineren Festungen, schönen Fachwerkhäusern, Kopfsteingassen, zahlreichen Cafés und wunderschönen Landschaften. Hier fährt man von Heilbronn nach Eberbach über Mosbach und Bad Wimpfen nach Neckarsulm.

Durch Stuttgart raus in die Natur!

Die Tour beginnt am Wasen und führt am Neckar vorbei, über die Dörfer bei Ditzingen, über Bad Liebenzell bis hin nach Leonberg. Fahrt durch den Stuttgarter Norden über Zuffenhausen und Stammheim raus Richtung Hemmingen und Heimerdingen über die endlosen Felder dort. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr einen Stopp am Enzklösterle einlegen und dann mit frischer Energie die letzten Kilometer zurück Richtung Stuttgart über Leonberg fahren. 

Über die Alb

Durch die Universitätsstadt Tübingen nach Reutlingen, an der Bärenhöhle vorbei und dann das Schloss Lichtenstein besichtigen. Zurück führt die Tour durch Bad Urach weiter Richtung Beuren, wo Ihr eine Pause am Freilichtmuseum Beuren machen könnt. Über Nürtingen und Filderstadt könnt Ihr direkt wieder zurückfahren oder Ihr legt noch einen Abstecher in Waldenbuch ein und besichtigt dort das Schokomuseum.

Aus der Stadt an den Bodensee

Die Tour startet in Bad Urach und führt über Albstadt und Tuttlingen Richtung Singen. Wenn Ihr in Zwiefalten vorbeikommt, dürft Ihr Euch das Kloster Zwiefalten nicht entgehen lassen. In Blumberg eignet sich die Sauschwänzlebahn für einen kurzen Abstecher. Angekommen in Singen ist es zum Bodensee auch nicht mehr weit. Dort kann man dann ein Eis essen oder die Füße im Wasser baumeln lassen. 

Wenn Ihr Eure Tour mit einem Ausflug verknüpfen wollt, dann haben wir hier für Euch ein paar Inspirationen: 

Die besten Ausflugsziele in der Region

So minimiert Ihr Gefahren beim Motorradfahren!

  • Gut sichtbar sein!  
    Viele Unfälle entstehen nur, weil Autofahrer die Motorräder zu spät wahrnehmen. Zieht Euch am besten reflektierende Kleidung an und macht Euer Licht sowohl in der Nacht als auch am Tag und in der Dämmerung an.
     
  • Immer auf Nummer sicher gehen! 
    Denkt immer daran: lieber Vorsicht als Nachsicht! Fahrt defensiv und verzichtet lieber einmal zu oft auf Eure Vorfahrt als einmal zu wenig. Viele technische Helfer wie das ABS können Euch das Leben retten!
     
  • Üben, üben und nochmal üben!
    Fahrt regelmäßig und besucht bei Bedarf auch ein Fahrsicherheitstraining! Je öfter Ihr mit dem Motorrad unterwegs seid, desto sicherer fahrt Ihr und könnt Gefahrensituationen besser einschätzen. 
  • Keine Macht dem Gruppenzwang!
    Die Gruppendynamik bring häufig viele Motorradfahrer ins Grab. In einer Gruppe fahren oft erfahrenere und weniger erfahrene Biker zusammen. Das schnelle Fahren von den Erfahrenen treibt die Unerfahrenen dann an ihre Grenzen, sie machen Fehler und das kann böse enden. 
     
  • Helm allein reicht nicht!
    Ja, es sieht nicht immer so cool aus - aber gute Schutzkleidung ist das A und O beim Motorradfahren. Ein Helm alleine reicht nicht. Ein Vollschutz ist unabdingbar, wenn man einen guten Schutz möchte.
Die schönsten Motorradtouren in Stuttgart und der Region!

Erste Hilfe für Motorradfahrer

Motorradunfälle können schnell lebensgefährlich werden. Ohne Knautschzone sind Mopedfahrer der Straße und anderen Autos ausgesetzt. Was tun aber, wenn man wirklich Zeuge eines Unfalls wird? Hier haben wir für Euch zusammengefasst, was Ihr als Ersthelfer beachten müsst. 

Kommt Ihr an einer Unfallstelle vorbei oder seid Ihr selbst in einen solchen Unfall verwickelt, denkt bitte zuerst an die Eigensicherung - Unfallstelle absichern heißt, ein Warndreieck aufstellen, die Warnblinkanlage anzumachen und eine Warnweste anzuziehen. 
Dann müsst Ihr sofort den Notruf über die 112 absetzen.

Als nächstes solltet Ihr Euch um den verletzten Motorradfahrer kümmern. Ersthelfer sind sich oft unsicher, ob sie den Helm abnehmen sollen oder nicht, weil die Gefahr einer Wirbelsäulenverletzung bei Motorradfahrern extrem hoch ist. Ist der Verletzte nicht bei Bewusstsein, sollte man den Helm abnehmen. Ist er jedoch noch ansprechbar und klagt über Schmerzen im Halswirbelberreich oder kann sich nicht mehr bewegen, dann sollte man den Helm anlassen.

Wenn der Verunglückte ansprechbar ist und keine Beschwerden hat, könnt Ihr den Helm ebenfalls abnehmen. Dabei sollte drauf geachtet werden, dass man den Kopf und die Halswirbelsäule mit einer Hand stabilisiert.

So geht's:

Der erste Helfer kniet dabei oberhalb des Kopfes des Motorradfahrers und stabilisiert seinen Hals, indem er den Helm und den Unterkiefer umfasst und leicht zu sich zieht. Der zweite Helfer öffnet dann das Visier, entfernt gegebenenfalls eine Brille und löst den Kinnriemen. Danach schiebt er seine Hände unter den Helm, um den Kopf zu fixieren, während der erste Helfer den Helm vorsichtig abnimmt.

Der Helm sollte dabei leicht gekippt über die Nase gehoben werden, ohne die Halswirbelsäule zu verletzen. Danach fixiert der erste Helfer den Kopf des Verunglückten. Atmet der Verletzte nicht, beginnt man dann mit der Wiederbelebung. Ist die Atmung vorhanden, dreht man den Bewusstlosen in die stabile Seitenlage.

Hier bekommt Ihr es nochmal von den Profis erklärt: 

 

  Das Helmabnehmen mit dem DRK

Wenn man alleine ist:

Wenn man zu zweit ist: