Die schönsten Motorradtouren in Stuttgart und der Region!
Die schönsten Motorradtouren in Stuttgart und der Region!
Ab auf's Bike

Die schönsten Motorradtouren in Stuttgart und der Region!

Jetzt geht es los! Mit den sonnigen Tagen startet endlich die Motorradsaison 2021.

Unsere Region hat so einige schöne Strecken zu bieten! Wir haben drei Vorschläge für Deine nächste Tour gesammelt. Doch so schön das Motorradfahren auch ist - das Hobby bringt große Gefahren mit sich. Deshalb ist es wichtig, die Basics in erster Hilfe zu kennen und Unfälle gar nicht erst entstehen zu lassen. Zusammen mit den schönsten Strecken haben wir Dir einen Leitfaden erstellt, wie Du in Gefahrensituationen reagieren sollst. Denn obwohl Motorradfahrer:innen gefährlich leben, kannst Du sehr viel für Deine eigene Sicherheit tun! 

Die schönsten Motorradtouren in Stuttgart und der Region!
Die schönsten Motorradtouren in Stuttgart und der Region!

Die besten Motorradtouren Rund um Stuttgart

Du hast keine Lust auf Deine Standardroute? Dann haben wir hier ein bisschen Inspiration für Dich! Natürlich gibt es unzählige Möglichkeiten, Deine nächste Motorradtour zu gestalten. Diese Routen sind teilweise etwas länger, teilweise etwas kürzer - aber alle wunderschön!  

Schwäbische Toskana

Du startest am Bikertreff Löwensteiner Platte. Dann geht es weiter Richtung Süden über kleine Nebenstraßen, an Wiesen und Wäldern vorbei nach Geislingen. Von dort geht es zurück Richtung Norden. Über die Bundesstraße Richtung Gaildorf und dann wieder zurück zum Startpunkt. Insgesamt ist die Strecke ca. 250 km lang. 

Schwarzwald

Der Start hier liegt in Schenkenzell am Bikertreff Seeheiner. Gefahren wird über eine kurvige Straße nach Bad Rippoldsau, kurz nach Kniebis geht es weiter auf der B 5000 nach Ruhestein. Weiter geht es nach Baiersbronn, auf der Murgtalstraße Richtung Norden bis man an der Nagoldtalsperre ankommt.
Über Altensteig nach Alpirsbach kommt man wieder Richtung Anfang. 

Burgenstraße

Perfekt für eine spontane Tagestour! Die Strecke befindet sich zwischen Heidelberg und Schwäbisch Hall. Man kommt vorbei an mittelalterlichen Burgen, größeren und kleineren Festungen, schönen Fachwerkhäusern, Kopfsteingassen, zahlreichen Cafés und wunderschönen Landschaften. Hier fährt man von Heilbronn nach Eberbach über Mosbach und Bad Wimpfen nach Neckarsulm.

Durch Stuttgart raus in die Natur!

Die Tour beginnt am Wasen und führt am Neckar vorbei, über die Dörfer bei Ditzingen, über Bad Liebenzell bis hin nach Leonberg. Fahr durch den Stuttgarter Norden über Zuffenhausen und Stammheim raus Richtung Hemmingen und Heimerdingen über die endlosen Felder dort. Wenn Du willst, kannst Du einen Stopp am Enzklösterle einlegen und dann mit frischer Energie die letzten Kilometer zurück Richtung Stuttgart über Leonberg fahren. 

Über die Alb

Durch die Universitätsstadt Tübingen nach Reutlingen, an der Bärenhöhle vorbei und dann das Schloss Lichtenstein besichtigen. Zurück führt die Tour durch Bad Urach weiter Richtung Beuren, wo Du eine Pause am Freilichtmuseum Beuren machen kannst. Über Nürtingen und Filderstadt kannst Du direkt wieder zurückfahren oder Du legst noch einen Abstecher in Waldenbuch ein und besichtigst dort das Schokomuseum.

Aus der Stadt an den Bodensee

Die Tour startet in Bad Urach und führt über Albstadt und Tuttlingen Richtung Singen. Wenn Du in Zwiefalten vorbeikommst, darfst Du Dir das Kloster Zwiefalten nicht entgehen lassen. In Blumberg eignet sich die Sauschwänzlebahn für einen kurzen Abstecher. Angekommen in Singen ist es zum Bodensee auch nicht mehr weit. Dort kann man dann ein Eis essen oder die Füße im Wasser baumeln lassen.

Die schönsten Motorradtouren in Stuttgart und der Region!
Die schönsten Motorradtouren in Stuttgart und der Region!

So minimierst Du gefahren beim Motorradfahren!

  • Gut sichtbar sein!  
    Viele Unfälle entstehen nur, weil Autofahrer:innen die Motorräder zu spät wahrnehmen. Zieh Dir am besten reflektierende Kleidung an und mach Dein Licht sowohl in der Nacht als auch am Tag und in der Dämmerung an.
     
  • Immer auf Nummer sicher gehen! 
    Denk immer daran: lieber Vorsicht als Nachsicht! Fahr defensiv und verzichte lieber einmal zu oft auf Deine Vorfahrt als einmal zu wenig. Viele technische Helfer wie das ABS können Dir das Leben retten!
     
  • Üben, üben und nochmal üben!
    Fahr regelmäßig und besuch bei Bedarf auch ein Fahrsicherheitstraining! Je öfter Du mit dem Motorrad unterwegs bist, desto sicherer fährst Du und kannst Gefahrensituationen besser einschätzen. 
  • Keine Macht dem Gruppenzwang!
    Die Gruppendynamik bringt häufig viele Motorradfahrer:innen ins Grab. In einer Gruppe fahren oft erfahrenere und weniger erfahrene Biker zusammen. Das schnelle Fahren von den Erfahrenen treibt die Unerfahrenen dann an ihre Grenzen, sie machen Fehler und das kann böse enden. 
     
  • Helm allein reicht nicht!
    Ja, es sieht nicht immer so cool aus - aber gute Schutzkleidung ist das A und O beim Motorradfahren. Ein Helm allein reicht nicht. Ein Vollschutz ist unabdingbar, wenn man einen guten Schutz möchte.

Erste Hilfe für Motorradfahrer

Wenn man alleine ist:

Motorradunfälle können schnell lebensgefährlich werden. Ohne Knautschzone sind Mopedfahrer der Straße und anderen Autos ausgesetzt. Was tun aber, wenn man wirklich Zeuge eines Unfalls wird? Hier haben wir für Dich zusammengefasst, was Du als Ersthelfer:in Beachten musst. 

Kommst Du an einer Unfallstelle vorbei oder bist Du selbst in einen solchen Unfall verwickelt, denk bitte zuerst an die Eigensicherung - Unfallstelle absichern heißt, ein Warndreieck aufstellen, die Warnblinkanlage anzumachen und eine Warnweste anzuziehen. Dann musst Du sofort den Notruf über die 112 absetzen.

Als Nächstes solltest Du Dich um den verletzten Motorradfahrer:in kümmern. Ersthelfer:innen sind sich oft unsicher, ob sie den Helm abnehmen sollen oder nicht, weil die Gefahr einer Wirbelsäulenverletzung bei Motorradfahrer:innen extrem hoch ist. Ist der Verletzte nicht bei Bewusstsein, sollte man den Helm abnehmen. Ist er:sie jedoch noch ansprechbar und klagt über Schmerzen im Halswirbelbereich oder kann sich nicht mehr bewegen, dann sollte man den Helm anlassen.

Wenn der:die Verunglückte ansprechbar ist und keine Beschwerden hat, kannst Du den Helm ebenfalls abnehmen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass man den Kopf und die Halswirbelsäule mit einer Hand stabilisiert. 

Wenn man zu zweit ist: 

Der:Die erste Helfer:in kniet dabei oberhalb des Kopfes des:der Motorradfahrer:in und stabilisiert seinen:ihren Hals, indem er:sie den Helm und den Unterkiefer umfasst und leicht zu sich zieht. Der:Die zweite Helfer:in öffnet dann das Visier, entfernt gegebenenfalls eine Brille und löst den Kinnriemen. Danach schiebt er:sie seine Hände unter den Helm, um den Kopf zu fixieren, während der:die erste Helfer:in den Helm vorsichtig abnimmt.

Der Helm sollte dabei leicht gekippt über die Nase gehoben werden, ohne die Halswirbelsäule zu verletzen. Danach fixiert der:die erste Helfer:in den Kopf des:der Verunglückten. Atmet der:die Verletzte nicht, beginnt man dann mit der Wiederbelebung. Ist die Atmung vorhanden, dreht man den:die Bewusstlose in die stabile Seitenlage.