Was moderne Online Casinos von Spielbanken unterscheidet

Dem Glücksspiel kann sich kaum ein Mensch vollständig entziehen. Schon Kinder finden es spannend, mit ihren Freunden Karten zu tauschen, Murmeln zu setzen oder ihr Glück bei kleinen Wetten herauszufordern. Etwas, das so tief in unserer Persönlichkeit verwurzelt zu sein scheint, muss bereits seit Langem existieren, denken sich viele. Und haben Recht: Die Geschichte des Glücksspiels ist spannend und reicht weit zurück.

Was moderne Online Casinos von Spielbanken unterscheidet

Quelle: Alex Chambers on Unsplash

Spielen in der Antike: Ganz anders als heute

Wie alt das Glücksspiel tatsächlich ist, kann pauschal kaum gesagt werden. Interessant ist allerdings, dass die Menschheit in diesem Bereich schon immer kreativ war, sich bestimmte Besonderheiten jedoch bis in die digitale Welt hinein bewahrt hat. Spiele mit Würfeln und Karten beispielsweise haben eine weit verzweigte Vergangenheit und doch finden wir sie sogar in den besten Online Casinos im Netz, die bestonlinecasino.com/de/ auflistet, wieder.
Aber zurück zur Geschichte, denn bis zum ersten Online Casino dauerte es wahrlich lang: Etwa 3000 vor Christus dürfte das Glücksspiel seinen Anfang genommen haben. Zu damaligen Zeiten aber natürlich noch nicht mit Roulette und Karten, sondern mit einem recht einfachen und bis heute beliebten Gegenstand: Dem Würfel. Dort, wo das Dreistromland Mesopotamien lag, fanden Archäologen später Würfel mit sechs Seiten, die den heutigen Modellen folglich sehr ähnelten. Gefertigt waren sie aus Elfenbein.

Im gesamten asiatischen Raum scheint das Würfelspiel ganz besonders begehrt gewesen zu sein. Daher brachten es Reisende schließlich auch nach Italien mit, wo die Römer Gefallen daran fanden. Von hier ausgehend eroberten die Würfel schließlich ganz Europa und waren schon bald zentraler Bestandteil der ersten „Spiel-Events“. Theoretisch allerdings war das Glücksspiel im alten Rom nicht offiziell erlaubt, sondern lediglich während der Saturnalien möglich. Im Stillen aber dürfte sehr viel häufiger gespielt worden sein.

So wie heute sahen die ersten Würfel sicher nicht aus.

Das Mittelalter: Die Spiele entwickeln sich

Im Mittelalter spielten Religion und Glaube bedeutende Rollen, weshalb sie auch den Umgang der Menschen mit Glücksspiel beeinflussten. Kirchenoberhäupter und Geistliche erachteten das Glücksspiel als unsittlich und bemühten sich, vor allem Menschen mit niedrigerem Status Verbote aufzuerlegen.

Hier allerdings hat die Geschichte durchaus zwei Seiten, denn während Geistliche oft Wasser predigten, genossen sie innerhalb von Klöstern gerne Wein. Das bedeutet: Der Bevölkerung sollte das Glücksspiel nicht erlaubt sein, im Kloster aber waren Kartenspiele sehr populär. Das Spannungsfeld hielt nicht lange, bis dann im 16. Jahrhundert offizielle Unterschiede zwischen Praktiken erlaubter und
unerlaubter Natur gemacht wurden.

Als unerlaubt galten im 16. Jahrhundert vor allem Spiele mit hohen Einsätzen. So kam es im Mittelalter weniger darauf an, was gespielt wurde und vielmehr darauf, worum. Dies hatte zur Folge, dass sich vor allen Dingen Kartenspiele rasant verbreiteten und durch alle gesellschaftlichen Schichten hindurch Bestandteil der Freizeitbeschäftigung wurden. Seinen Ursprung hat das Kartenspiel übrigens im frühen Indien.

Der Beginn modernerer Zeiten

Mit Beginn des 17. Jahrhunderts riefen Glücksspielfreunde erstmals Staatslotterien ins Leben. Weiterhin allerdings versuchten Obrigkeiten, das Spiel zu reglementieren, umfangreiche Verbote auszusprechen und Macht auszuüben. Die Einsicht, dass generell ausgesprochene Verbote unwirksam sein würden, begünstigte die weitere Entwicklung des Glücksspiels.

Napoleon war es schließlich, der das Glücksspiel in Deutschland während seiner Herrschaftsjahre vollständig legalisierte. Dies hatte eine explosive Vermehrung von Spielbanken in der heutigen Bundesrepublik zur Folge, weshalb an wichtigen Orten wie Wiesbaden, Baden-Baden sowie Bad Ems vollkommen legal gespielt werden konnte. Die zunehmenden Einflüsse der Preußen allerdings sorgten erneut für Einschränkungen und dafür, dass Spielbanken viel Geld in Fonds für Kur und Verschönerung einzahlen mussten.

Karten waren bereits vor vielen Jahrhunderten heiß begehrt.

Was moderne Online Casinos von Spielbanken unterscheidet

Quelle: Michał Parzuchowski on Unsplash

19. und 20. Jahrhundert: Spielbanken werden beliebter

Leicht hatten es die Spielbanken in Deutschland auch im 19. Jahrhundert nicht. Wenngleich es von ihnen weiterhin viele gab und auch berühmte Persönlichkeiten sich gerne mit Roulette und Kartenspielen beschäftigen, folgte die Schießung aller deutschen Spielbanken in 1872. Erst die Nationalsozialisten stießen die Wiedereröffnung in 1933 an. Zum damaligen Zeitpunkt erhielt nur die
Baden-Badener Spielbank eine Konzession, wurde aufgrund der dunklen Jahre des Zweiten Weltkrieges aber 1944 erneut geschlossen. 1950 dann erfolgte die erneute Eröffnung. Genauer nachgelesen werden kann die Geschichte des Glücksspiels in einer Forschungsarbeit der Universität Hohenheim.

In der Zwischenzeit hatte sich das Glücksspiel übrigens auch in Amerika weiterentwickelt. Generelle Verbote bis in die Siebzigerjahre hinein machten das Spielen aber nicht überall möglich. Dennoch gab es bereits in den Fünfzigern einige große Casinos, da sie in Nevada sowie in Las Vegas als Hilfsmittel gegen die Einbußen der Großen Depression genutzt wurden. Ebenfalls in den USA erfunden wurde die erste Slotmachine mit drei Walzen. Der Schwabe Charles August Fey präsentierte seine „Liberty Bell“ 1899 in der Stadt San Francisco.

Während des 20. Jahrhunderts dann hatten sich die Spielbanken im Westen weitestgehend von den düsteren Schatten der Vergangenheit erholt und zu beliebten Besuchermagneten entwickelt. Auch heute verbringen viele Menschen gerne ihre Zeit in den großen Casinos dieser Welt, wo vor allen Dingen luxuriöses Ambiente, Entertainment und Nervenkitzel gefragt sind.

Was moderne Online Casinos von Spielbanken unterscheidet

Quelle: Aysha Begum on Unsplash

Heute: Das Glücksspiel ist digital

Spielbanken gibt es selbstverständlich auch heute noch. Zeitgleich allerdings ist die Konkurrenz aus dem World Wide Web nicht mehr wegzudenken. Das Online Glücksspiel verzeichnet schon seit Jahren stetig steigende Einnahmen, 2016 waren es bereits vierzig Milliarden Euro. In Deutschland spielten laut einer Umfrage aus 2017 35 Prozent der Deutschen im Internet.

Die Politik ist sich indes noch nicht ganz sicher, wie sie mit Online Casinos umgehen soll. Glücksspielstaatsverträge in unterschiedlichen Fassungen sollten für mehr Klarheit sorgen, noch allerdings fehlen einheitlichen Richtlinien bezüglich der Zulassung. Für den Verbraucher selbst scheint dies aber keine große Rolle zu spielen, er nutzt das Online Angebot gern und rege.

Es sind dabei sicherlich die vielen Vorteile des Internets, die Online Casinos so beliebt machen. Der Nutzer muss seine eigenen vier Wände nicht verlassen, es gibt keine Kleiderordnung und die Spielbank ist praktisch rund um die Uhr geöffnet. Mit der leichten Zugänglichkeit steigt die Lust auf Abwechslung, die inzwischen in vielfältigster Form mit Slot Machines und Co. befriedigt wird. Nicht vergessen werden
sollte bei all dem dennoch: Glücksspiel hat ein gewisses Suchtpotenzial. Ein verantwortungsbewusster Umgang hiermit ist entscheidend, um sich zu schützen.

Die erste Slotmachine wurde Ende des 19. Jahrhunderts erfunden.