Alle Infos zur Oberbürgermeister-Wahl in Stuttgart

Alle Infos zur Oberbürgermeister-Wahl in Stuttgart

Am 29. November findet der zweite Wahlgang in Stuttgart statt

Am 8. November konnten die Stuttgarterinnen und Stuttgarter einen neuen Oberbürgermeister - oder eine neue Oberbürgermeisterin wählen. Das Spannende: Stuttgarts derzeitiger Oberbürgermeister Fritz Kuhn trat nicht zur Wahl an. Seine Amtszeit endet am 6. Januar 2021.

Ab 20.30 Uhr stand fest, es gibt kein eindeutiges Ergebnis. Aus diesem Grund findet am 29. November ein zweiter Wahlgang statt. 

Bis letzte Woche Mittwoch, um 18:00 Uhr konnten die Kandidaten und Kandidatinnen ihre Kandidatur zurückziehen oder sich neu bewerben. Der Gemeindeausschuss hat entschieden, dass neun Kandidaten*innen weiterhin im Rennen sind. Veronika Kienzle und Martin Körner haben ihre Kandidatur unter anderem zurückgezogen.

Ergebnis erster Wahlgang

  1. Dr. Frank Nopper 31,8% (69 341 Stimmen)
  2. Veronika Kienzle 17,2% (37 619 Stimmen)
  3. Marian Schreier 15,0% (32 678 Stimmen)
  4. Hannes Rockenbauch 14,0% (30 463 Stimmen)
  5. Martin Körner 9,8% (21 281 Stimmen)

Deine Frage an die Spitzen-Kandidaten

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Oft können nur Journalisten den OB-Kandidaten eine Frage stellen. Doch nicht bei uns! Mit DIE NEUE 107.7 hattest Du die Möglichkeit, den Kandidaten und Kandidatinnen eine Frage zu stellen. 

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Diese Kandidaten sind weiterhin im Rennen:

Frank Nopper

Geboren und aufgewachsen in der Stadt: Frank Nopper ist ein echter Stuttgarter. Der 59-jährige Jurist ist verheiratet, hat zwei Söhne und ist seit 2002 Backnangs Oberbürgermeister. Sein großes Vorbild ist der ehemalige Stuttgarter Oberbürgermeister Manfred Rommel. Nopper gehört seit 1994 der CDU-Fraktion der Regionalversammlung an. Zur Wahl tritt Nopper als Kandidat der CDU an.

Das möchte Nopper als Oberbürgermeister unter anderem erreichen:

  • Schaffung neuer Arbeitsplätze und Antrieb der Wirtschaft
  • Verstärkung der Sicherheit und Sauberkeit
  • Versöhnung von Ökologie und Ökonomie
  • Sanierungs- und Digitalisierungsoffensive an Stuttgarter Schulen
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Hannes Rockenbauch

Seit er denken kann, sagt Hannes Rockenbauch, gehört Politik zu seinem Leben: Mit zehn Jahren fuhr er in Rollschuhen zu seiner ersten Demo am Stuttgarter Rathausplatz. Der 40-Jährige ist Vater von zwei Töchtern, verheiratet und kandidiert bereits zum zweiten Mal für das Amt des Oberbürgermeisters von Stuttgart. Er ist Ingenieur für Architektur und Stadtplanung und seit 2004 Stadtrat für das parteifreie Bündnis "Stuttgart Ökologisch Sozial" (SÖS). Bei der kommenden Wahl tritt Rockenbauch als überparteilicher Kandidat an. 

Das möchte Rockenbauch als Oberbürgermeister unter anderem erreichen:

  • Stuttgart als soziale und solidarische Stadt
  • Kostenloser ÖPNV
  • Stärkung der Kultur
  • Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen
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Marian Schreier

Er hat schon Reden für Peer Steinbrück geschrieben und ist mit seinen 30 Jahren der jüngste Kandidat im Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters:  Seit 2015 ist er Bürgermeister der Stadt Tengen. Jetzt versucht Schreier es in seiner Heimatstadt Stuttgart. Das SPD-Mitglied hat Verwaltungswissenschaften und Public Policy studiert und tritt bei der Wahl als unabhängiger Kandidat an.

Das möchte Schreier als Oberbürgermeister unter anderem erreichen:

  • Stuttgart als Modell für nachhaltige Mobilität
  • Bezahlbaren Wohnraum
  • Klimawandel ernst nehmen
  • Zusammenhalt in einer vielfältigen Stadt
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Diese Kandidaten sind zurückgetreten:

MARTIN KÖRNER

Mit der Arbeit als Kommunalpolitiker hat er seinen Traumberuf gefunden: Martin Körner tritt als SPD-Kandidat zur Wahl an. Der 50-Jährige kommt ursprünglich aus Schwäbisch-Hall, aber lebt nun seit 21 Jahren in Stuttgart. Er liebt es, gemeinsam mit seiner Frau und seiner Tochter durch die Weinberge in Uhlbach zu wandern und die Stadt und ihre Vielfalt zu genießen. Seit 2014 ist der Wahl-Stuttgarter Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stuttgarter Gemeinderat und Aufsichtsratsmitglied bei der SSB und der städtischen Wohnbaugesellschaft SWSG.

Das möchte Körner als Oberbürgermeister unter anderem erreichen:

  • Wirtschaftlicher Umbruch mit erfolgreichen Unternehmen und anständig bezahlten Arbeitsplätzen
  • 30 000 neue Wohnungen für jedes Alter und jeden Geldbeutel
  • Grüner Strom und grüne Wärme zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien
  • Bester Nahverkehr Deutschlands und Aufbruch für den Radverkehr
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Veronika Kienzle

Fast immer mit dem Fahrrad unterwegs: Veronika Kienzle, die Kandidatin der Grünen, lebt bereits seit 40 Jahren in Stuttgart. Ursprünglich kommt sie aus einem Künstlerdorf in Bremen. Kienzle ist seit 2004 die Vorsitzende des Bezirksbeirats Stuttgart-Mitte. Die 57-Jährige ist Referentin der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung im Staatsministerium Baden-Württemberg. Kienzle ist verheiratet und hat eine Tochter.

Das möchte Kienzle als Oberbürgermeisterin unter anderem erreichen:

  • Toleranz und Integration
  • Umsetzung der Bürgerbeteiligung
  • Mehr Klimaschutz 
  • Stuttgart als Stadt der Wissenschaft und Bildung
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