45 000 Fässer Jim Beam durch Feuer vernichtet! Kentucky River droht zu verseuchen

Nicht den guten Alkohol!

Ein furchtbares Flammeninferno brannte eine Whiskey Brennerei im US-Bundesstaat Kentucky nieder. 45.000 Fässer Bourbon verbrannten in den Flammen. Wenn alle Fässer voll gewesen wären, wären das umgerechnet 6,7 Millionen Flaschen Jim Beam Bourbon. Ein großer wirtschaftlicher Schaden für das Unternehmen. Verbraucher müssen aber kein Ausbleiben eines Nachschubs fürchten, da der verbrannte Alkohol ein noch "junger Bourbon" gewesen ist.  

Ausgelöst wurde der Brand angeblich durch einen Blitzeinschlag. Das Feuer drohte auf eine zweite Lagerhalle überzuspringen. Die Feuerwehr konnte aber Schlimmeres verhindern.
Direkt am Brandherd soll das Feuer so heiß gewesen sein, dass sogar die Scheinwerfer der Feuerwehrautos schmolzen. 

Die Umwelt leidet mit

Nicht nur, dass die Brennerei niedergebrannt ist, wird die Umwelt mit den Folgen schwer zu kämpfen haben. Alkohol, der nicht niedergebrannt ist, ist in den angrenzenden Kentucky River geflossen. Umweltschützer monieren einen unermesslichen Schaden. 
Der Bourbon könnte den Sauerstoffgehalt im Wasser senken und genau das könnte ein Fischsterben verursachen. Außerdem schäumt und stinkt das Wasser furchtbar. Wie groß das genaue Ausmaß ist, kann man nur erahnen.
Klingt zwar böse aber ist Fakt: Je mehr Fässer verbrennen, desto weniger Bourbon fließt in den Fluss. 

Die Nachbarstadt Woodford County beklagte außerdem einen beißenden Alkoholgeruch.  
 

Erstellt am 04.07.2019

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