Neue Nutzungsbedingungen bei WhatsApp - was bedeutet das für uns?

Neue Nutzungsbedingungen bei WhatsApp - was bedeutet das für uns?

Bekanntes Problem

Wir alle kennen es, man spricht über ein bestimmtes Thema oder ein Produkt und plötzlich kommt die passende Werbung auf dem Handy. Dieses Phänomen ist mittlerweile keine Seltenheit mehr. Da stellt sich die Frage, welche unserer Daten werden eigentlich abgehört, gespeichert oder weitergegeben?

Genau darum geht es in der Debatte um die Änderung der Datenschutzrichtlinien von Whatsapp. Der Messengerdienst gehört seit 2014 zu Facebook, ebenso wie die Plattform Instagram. Welche Informationen untereinander weitergegeben werden ist nicht klar ersichtlich. Es heißt offiziell von WhatsApp, dass weder Nachrichten gelesen, Anrufe abgehört noch geteilte Standpunkte eingesehen werden können. Auf der anderen Seite werden Informationen zur Account-Registrierung inklusive der Telefonnummer, Transaktionsdaten, dienstbezogene Informationen, Interaktionsinformationen, Informationen über mobile Geräte oder die IP-Adresse doch mit Facebook geteilt. 

Für uns entsteht aber kein Unterschied

Dank strenger Regeln in der EU, ändert sich für uns Europäer nicht wirklich viel durch die neuen Nutzundsbedingungen. Es heißt, dass WhatsApp in Europa keine Nutzerdaten mit Facebook mit dem Ziel der Produkt- oder Werbeverbesserung teilen darf. Verbraucherschützer zweifeln jedoch die Glaubwürdigkeit des Messengeranbieters an. Mit rund 2 Milliarden aktiven Nutzern ist WhatsApp der größte Messengerdienst. 

Bis zum 8.Februar können sich die Nutzer noch entscheiden den neuen AGBs zuzustimmen oder eben nicht. Wer den Änderungen nicht zustimmt, kann WhatsApp dann nicht mehr nutzen. 

Erstellt am 14.01.2021

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