Gefährlicher Online-Trend: "Grusel-Goofy" erschreckt Kinder durchs Smartphone

Es gibt wieder eine neue, gefährliche Challenge, die im Netz im Umlauf ist. Ein Kettenbrief soll auf vielen sozialen Medien wie WhatsApp oder Instagram geteilt und zu verschiedenen Aufgaben aufrufen - bis hin zu Selbstmord

Wer steckt hinter den Nachrichten?

Die Kettenbriefe werden von einem anonymen Absender meist an Kinder und Jugendliche versendet. Dieser fordert die Kinder auf, einem Link zu folgen und die aufgelisteten Aufgaben zu absolvieren. Man hat zwei Monate Zeit diese "Aufgaben", die bis zu Selbstverletzung und Suizid führen, abzuarbeiten. Wer diese "Aufgaben" in dieser Zeit nicht schafft oder nicht macht, auf den sollen harte Strafen warten. Wer aber genau hinter dem anonymen Gesicht des abgewandelten Disney-Charakters steckt, weiß niemand. 

Fake News

Die Polizei warnt aber bereits schon vor Fake-News. Im Raum Aschaffenburg sollen fünf Kinder unter dem Einfluss der Challenge sich das Leben genommen haben. Laut der Polizei Unterfranken, seien das Fake-News und es hat sich kein Kind etwas angetan. Ein Rat des bayrischen Landeskriminalamts ist reflektierendes Verhalten und keine Panikmache, so würde man den anonymen Schändern noch mehr Aufmerksamkeit geben.  

Wie kann ich mein Kind am besten vor gefährlichen Aktionen wie diese schützen?  

  • Kinder vor dem Benutzen eines Smartphones aufklären.
  • Klar machen, dass sowas nicht real ist. 
  • Immer den Medienkonsum des Kindes beobachten. Auf welchen Plattformen treibt sich mein Kind herum? Was macht mein Kind auf diesen Plattformen? 
  • Direkt nach Problemen oder Schwierigkeiten im Netz fragen. Die Kinder sollten das Gefühl haben, dass sie über beängstigende Themen offen reden können. Kinder mit einem Smartphone haben oft schneller Kenntnis über solche Dinge, als die Eltern.  
Erstellt am 23.07.2020

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