Tipps gegen Einbrecher

Tipps gegen Einbrecher

Einbrüche in der Region

Alles was nicht niet- und nagelfest ist, wird mitgenommen. Schmuck, Geld, Handy, Laptop, Fernseher oder änhliche Wertgegenstände. In der Region passieren tagtäglich Einbrüche. Die Diebe wissen dabei ganz genau wie sie vorgehen müssen, um an ihre Beute zu kommen. Leider ist die Aufklärungsquote nicht sehr hoch und Betroffene kommen ihren Schaden nicht ersetzt.

 

Unsere Rechnung

Über Silvester war Antje aus Denkendorf mit ihren Freunden am Lago Maggiore im Urlaub. Am Neujahrstag hat sich die Gruppe abends etwas zu Essen gemacht. Versammelt haben sich alle im Garten, der ein kleines Stück weg vom Ferienhaus war. Leider haben sie die Schiebetüre des Hauses nur zugeschoben und nicht zugeschlossen. Und genau das war der Fehler. Als Antje und ihre Freunde wieder in das Haus gelaufen sind, haben sie gemerkt, dass das insgesamt 800€ Bargeld verschwunden war. Jemand muss in das Haus eingestiegen sein und das Geld einfach geklaut haben. Zu Antjes Erleichterung haben der oder die Einbrecher die Ausweise und die Bankkarten im Geldbeutel gelassen.

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Oft wird es Einbrechern leicht gemacht. Ungesicherte Fenster und Türen sind geradezu eine Einladung. Wenn Einbrecher das Gefühl haben, dass Ihr für eine gewisse Zeit nicht zu Hause seid, werden sie eher zuschlagen. Seid Ihr also im Urlaub, auf Montage oder aus anderen Gründen für längere Zeit nicht im Haus, solltet Ihr unbedingt an zum Beispiel diese Kleinigkeiten denken: 

  • Eine Zeitschaltuhr fürs Licht lässt Einbrecher denken, dass Ihr doch daheim seid.
  • Fenster nie gekippt lassen!
  • Lasst Euren Briefkasten regelmäßig von Euren Nachbarn leeren.

Mehr Tipps findest Du bei unserer Checkliste für Einbruchsicherheit. 

  • Schmuck
  • Uhren
  • Bargeld
  • Handy
  • Laptop
  • Fernseher
  • Andere kleine Elektrogeräte
  • Wertpapiere
  • Fahrräder aus Garagen

Zwar wird in der dunklen Jahreszeit häufiger eingebrochen, weil für den Täter leichter zu erkennen ist, ob jemand im Haus ist oder nicht.
Aber ein Irrglaube ist, dass meistens in der Nacht eingebrochen wird. Die meisten Einbrüche passieren tagsüber, weil da die meisten Bewohner auf der Arbeit sind.
Einbrecher kundschaften oftmals vorher die Wohnungsviertel aus, um die Zeiten, in den Ihr nicht zu Hause seid zu checken.

Oft wird davon ausgegangen, dass Erdgeschosswohnungen leichtere Ziele sind oder öfter betroffen. Aber Achtung: Einbrecher haben es nicht nur auf Wohnungen im Erdgeschoss abgesehen! Manche geben sich als Postboten aus und sind so schnell im Mehrfamilienhaus und können sich frei bewegen.

Leider ist die Quote nicht sehr hoch. Nach einem Einbruch wieder an seine Wertgegenstände zu kommen ist sehr unwahrscheinlich. Ob Ihr gestohlene Wertsachen wieder bekommt, hängt davon ab, ob Ihr auch belegen könnt, dass es Eure Dinge sind. 
Bilder von Schmuck und eine Wertschätzung, Kassenzettel usw. reichen da schon aus. 
Für viele Schäden kommt die Hausratversicherung auf. Allerdings sind viele Dinge aus manchen Versicherungen ausgeschlossen. Hier lohnt es sich bei seiner Versicherung frühzeitig zu erkunden. 

Checkliste Einbruchsicherheit

  • Anwesendheit vortäuschen - schon ein paar Schuhe vor der Wohnungstür wahren den Schein, als wären gerade Personen in der Wohnung.
  • Wenn Ihr nicht zuhause seid, lasst einfach Musik oder den Fernseher laufen
  • Macht es dem Einbrecher so schwer wie möglich. Stellt die Mülltonnen und Gartenmöbel weg vom Balkon! So bietet Ihr den Einbrechern keine Aufstiegshilfe
  • Rollläden NICHT runterlassen, das signalisiert "keiner zu Hause"
  • Überwachungskameras installieren!
  • Außenlicht mit Bewegungsmelder schrecken Einbrecher ab. DIe gibt es sogar schon ab 20 Euro im Baumarkt.
  • Postet nichts Öffentliches aus dem Urlaub in sozialen Netzwerken
  • Sich selbst aus dem Telefonbuch nehmen. So können Einbrecher nicht anrufen und checken, ob Ihr zuhause seid. 
  • Bringt Schilder an wie "Vorsicht vor dem Hund" oder "Wachsamer Nachbar". Diese schrecken Gelegenheitsdiebe ab!

Erstellt am 28.01.2020

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