Aktuelle Warnung vor falschen Polizisten in Stuttgart

Aktuelle Warnung vor falschen Polizisten in Stuttgart

Derzeit rollt eine neue Betrugswelle über Stuttgart – die Polizei warnt in den letzten Tagen vermehrt vor falschen Polizisten, die über Telefonanrufe Geld fordern.

60 Anrufe gehen bei der Polizei ein

Alleine am Dienstag riefen bei der Polizei rund 60 Betroffene an, die solche Anrufe erhielten. Die falschen Polizisten warnen vor Einbrecherbanden und bieten den Betroffenen an, ihr Geld in Sicherheit zu bringen. Gerade Senioren fallen immer wieder auf diese Masche herein. Vermutlich wird der Telefonterror auch in den nächsten Tagen weitergehen - deshalb händigt bitte kein Bargeld oder andere Wertgegenstände an vermeintliche Polizisten aus.

Zum Glück beachten die meisten Betroffenen die Anrufe nicht und legen sofort auf. Doch wie ein Beispiel aus Weilimdorf zeigt, sind viele Bürger mit solchen Anrufen überfordert und lassen sich in die Falle locken.

84-Jähriger verliert mehrere Zehntausend Euro

Ein 84-Jähriger aus dem Bereich Weilimdorf ging am Dienstagnachmittag gegen 15:00 auf die Bank und wollte mehrere Zehntausend Euro abheben. Aufmerksame Bankmitarbeiter schöpften Verdacht und alarmierten die Polizei. Nach ersten Ermittlungen gaben sich Unbekannte als falsche Polizisten aus und riefen den Senior seit mehreren Tagen an. Erfolg hatten die Täter trotzdem, denn der 84- Jährige händigte den Unbekannten bereits am Dienstagvormittag mehrere Zehntausend Euro aus, die er bei sich zuhause aufbewahrt hatte.

Das musst Du beachten:

  • Du rufst die Polizei unter der Notrufnummer an - Nicht umgekehrt!
  • Lass Dich nicht unter Druck setzen
  • Leg einfach sofort auf!
  • Bleib misstrauisch - wenn man Dich zu schnellen Entscheidungen bringen will oder Du mit Fremden Kontakt aufnehmen sollst 
  • Gib niemals persönliche Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenstände raus!
  • Wähle die 110 und informiere die Polizei - Achtung! Nicht die Rückruftaste, sonst kommst Du wieder bei den Betrügern raus!
  • Nicht über Deine finanzielle Lage reden

Hat jemand etwas mitbekommen oder ist selbst Opfer geworden? Bitte beim entsprechenden Polizeirevier melden!

Erstellt am 15.01.2020

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