Zum 78. Geburtstag - 5 Fakten über Paul McCartney

Zum 78. Geburtstag - 5 Fakten über Paul McCartney

Paul McCartney hat als Bassist und Singer-Songwriter mit der Band "The Beatles" Weltruhm erlangt. Aber auch nach deren Auflösung war er als Solokünstler erfolgreich. McCartney wird heute 78 Jahre alt. Als Teenager trat er der Schülerband "The Quarrymen" von John Lennon bei. Dieser war von seiner Performance beim Covern von Songs begeistert und begann schon damals, mit ihm erste eigene Songs zu entwickeln. Aus dieser Schülerband entwickelten sich später die Beatles und das Komponisten-Duo Lennon/McCartney wurde zu einem der erfolgreichsten und bekanntesten. Die Pilzköpfe begeistern seit 1960 Fans auf der ganzen Welt und auch als Solo-Künstler, der bis heute Live-Auftritte gibt, kann Paul eine große Fangemeinschaft hinter sich vereinen. 

Aktuell sollte eigentlich seine Freshen Up-Tournee stattfinden, doch diese musste aufgrund der Corona-Pandemie zum Bedauern vieler Fans abgesagt werden. Er hätte sogar einen Stopp in Hannover gemacht. Als kleinen Trost und natürlich zu Ehren von Pauls Geburtstag, haben wir hier fünf interessante Fakten über ihn zusammengetragen. 

Fakten, die duch noch nicht über Paul McCartney wusstest:

Hamburg – Fluch und Segen 

Dass die Beatles ihre Karriere auf der Hamburger Reeperbahn begannen, dürfte vielen bekannt sein. Ab August 1960 spielten sie vier Monate lang beinahe jeden Abend für viereinhalb bis acht Stunden, je nach Nachtclub und Wochentag. Ende November desselben Jahres führten jedoch einige Ereignisse dazu, dass die Beatles eine Zwangspause einlegen mussten. 

So wurde zunächst George Harrison zurück nach Großbritannien abgeschoben, da er mit damals 17 Jahren noch zu jung war um in einem Nachtclub aufzutreten. Hier wird vermutet, dass der Tipp an die Polizei vom Nachtclubbesitzer persönlich kam. Dieser war verärgert darüber war, dass die Beatles den Club wechseln wollten. Der Auftritt fand später schließlich ohne Harrison statt, doch es kam zu weiteren Beschwerden, die Band sollte den Club verlassen. Im Backstage-Bereich war es anschließend scheinbar so dunkel, dass Paul McCartney ein Kondom anzündete, um etwas sehen zu können. Daraufhin wurde er der mutwilligen Brandstiftung verdächtigt und durfte zusammen mit den restlichen Mitgliedern seiner Band mehrere Stunden in einem Hamburger Gefängnis verbringen. Danach verließ die Band Deutschland fürs Erste. 

Paul is dead 

Die bekannte Verschwörungstheorie um den Tod McCartneys begann ursprünglich mit einem 1969 scherzhaft veröffentlichten Artikel in einer Campuszeitung der University of Michigan. Demnach soll der Musiker im November 1966 bei einem Autounfall ums Leben gekommen sein und anschließend auf Drängen des Bandmanagements durch einen Doppelgänger ersetzt worden sein. Nachdem diese angebliche Theorie im amerikanischen Radio aufgegriffen wurde, nahmen viele Fans der Beatles diese ernst und glaubten, in mehreren Single- und Albumcovers Hinweise auf den Tod des Sängers gefunden zu haben. Das galt vor allem für die Alben Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band und Abbey Road. Bei Letzterem wurde es vor allem an dem Fakt festgemacht, dass McCartney als einziger barfuß über den Zebrastreifen lief und Tote in Großbritannien ja barfuß beerdigt werden. Außerdem wurde eine geheime Botschaft in das Nummernschild des im Hintergrund parkenden VW Käfers hineininterpretiert. Auch bei zahlreichen Liedtexten wurden weitere Hinweise von der Fangemeinde hineininterpretiert. 

McCartney selbst äußerte sich bereits 1969 zu den Theorien mit den Worten „It is all bloody stupid“ und veröffentlichte 1993 ein Soloalbum mit dem Titel „Paul is live“, der eine Anlehnung an diese Theorie darstellt. Unter dem Titel „Paul is dead“ entstand zudem ein deutscher Spielfilm, in dem sich ein Jugendlicher in diese Theorie verrennt und meint, den Mörder McCartneys in Deutschland gesehen zu haben. Am Ende stellt sich jedoch auch hier alles als Fake heraus. 

Paul und 9/11 

Am 11. September 2001 flog Paul in einem Flugzeug über New York City – und zwar zu dem Zeitpunkt, als die Zwillingstürme des World Trade Centers bereits in Flammen standen. Zunächst hielt er das Bild für eine Illusion, da er nicht glauben konnte, dass so etwas passieren könnte. Als das Flugzeug sicher landete, soll sich der Musiker erstmal einen Drink gegönnt haben. 

Hier endet seine Geschichte mit 9/11 jedoch noch nicht. Einen Monat später gab er ein Benefizkonzert für die Opfer des Terroranschlags, woraufhin er von einer Gruppe Polizisten zum „Honorary Detective“ ernannt wurde. 

Genügsames Leben mit etwas Luxus 

Paul McCartney ist bekennender Vegetarier und Tierliebhaber. Das geht sogar so weit, dass er niemals in ein Auto einsteigen würde, dessen Sitze mit Leder bezogen sind. Er selbst fährt zudem ein Hybridauto und lebt auf dem Land auf einer Farm. Hier züchtete er Pferde und baute sein eigenes Gemüse an. Auch sein diesjähriger Geburtstagswunsch geht mit diesem Lebensstil, der viele seiner Fans inspiriert hat, einher: „Alles, was ich mir je zu meinem Geburtstag gewünscht habe, ist Frieden auf Erden – auch für Tiere“. 

Trotz seines genügsamen Lebensstils gönnte er sich aber ab und zu auch den einen oder anderen Luxus, wie zum Beispiel Pizza aus New York, die er sich extra einfliegen lässt. 

Einer der ersten im Heavy Metal 

Der Song „I can see for miles“ von The Who wurde einst als „lautester, rohester und dreckigster“ Song bezeichnet, den jemals eine Band gespielt hatte. Das konnte Paul nicht auf sich sitzen lassen. Er bekam die Idee für den Song „Helter Skelter“. Dieser wird von vielen als Geburtsstunde des Heavy Metals und als erstes Stück der Musikrichtung im heutigen Sinne angesehen. 

Erstellt am 05.09.2019

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