Nach Prügel-Attacke von Till Lindemann: jetzt äußert sich das Opfer

Nach Prügel-Attacke von Till Lindemann: jetzt äußert sich das Opfer

Quelle: Sven Mandel, Lizenz: CCA 4.0

Am Rande des Rammsteinkonzerts am Wochenende im Münchner Olympiastadion soll es zwischen Fronsänger Till Lindemann und einem Hotelgast gekracht haben. Die BILD berichtete, dass der Hamburger zuerst ein Selfie mit dem Sänger gewollt habe. Dieser lehnte jedoch ab - daraufhin soll der Hotelgast die Begleitung von Lindemann beleidigt haben. Es folgte eine körperliche Auseinandersetzung. Über die Verletzungen waren sich Medienberichte allerdings nicht einig - die Beschreibungen reichten von einer blutigen Nase bis hin zum gebrochenen Kiefer. 

Der Attackierte äußert sich - und erzählt eine andere Geschichte 

Der 54-jährige Hamburger äußerte sich nun zu dem Vorfall im Hotel Bayrischer Hof. Die ganze Sache beruhe seiner Meinung nach auf einem großen Missverständnis. Er habe niemanden beleidigt und den Sänger nicht zum Kampf herausgefordert, wie die Lage in verschiedenen Medien geschildert worden war. Auch die Verletzungen seien nicht so schlimm wie berichtet. Er hätte nur an der Lippe genäht werden müssen und einige Hämatome davon getragen.

Es ist nicht die erste prominente Schlägerei im Hotel Bayrischen Hof. Am 1. Dezember 2002 prügelte sich dort zum Beispiel Oasis-Sänger Liam Gallagher. Die Band war damals betrunken in eine Ausseinandersetzung mit anderen Hotelgästen geraten. Dabei mussten auch die Hotelmöbel darunter leiden. Liam Gallagher verlor bei der Schlägerei zwei Schneidezähne und beschuldigte 16 Jahre später die Polizei, ihn aus Rache absichtlich verletzt zu haben. Zuvor soll er einen Polizisten getreten haben.

Erstellt am 12.06.2019

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