Schock-Diagnose: Ozzy Osbourne hat Parkinson

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Osbourne gibt zu: er hat Parkinson

Das letzte Jahr gab es immer wieder Wirbel um den Ex-Sänger der Band Black Sabbath. Zuerst hatte er mit einem entzündeten Daumen zu kämpfen, dann kam eine Atemwegsinfektion und ein schlimmer Sturz dazu. Das veranlasste ihn, vorerst alle Konzerte in 2019 abzusagen. Für kurze Zeit ging sogar das Gerücht herum, Ozzy läge im Sterben - so schlimm ist es um den Sänger nicht bestellt. Doch seine Gesundheit macht dem 71-Jährigen schwer zu schaffen, wie er jetzt in einem Interview mit dem Morgenmagazin "Good Morning America" zugab. 

"Es gibt gute und schlechte Tage"

Ozzy Osbourne leidet unter einer Form von Parkinson, genannt Parkin 2. Die Diagnose bekam er laut seiner Frau Sharon Osbourne wohl schon im vergangenen Februar. Jetzt könne er das Geheimnis nicht länger bewahren. Sharon Osbourne erklärte im Interview, Ozzy habe mal gute und mal schlechte Tage. Die Diagnose sei allerdings kein Todesurteil. 

Tour nicht in Gefahr

Ozzy möchte auch seine Tour wie geplant durchführen. Sie wird ihn für einige Konzerte auch nach Deutschland führen - nach Dortmund, München, Mannheim, Berlin und Hamburg. Auf seine Fans kann Ozzy sich auf jeden Fall jederzeit verlassen. Das weiß er und ist sehr dankbar dafür. 

Ihr haltet mich am Leben. Mir geht es besser. Ich habe mittlerweile akzeptiert, dass ich eine Form von Parkinson habe. Hoffentlich bleiben mir die Fans treu und stehen weiterhin an meiner Seite, denn ich brauche sie.

Ozzy Osbourne
Sänger

Parkinson

Die Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende Erkrankung des Nervensystems. Dabei sterben nach und nach bestimmte Bereiche im Gehirn ab. So entsteht ein Mangel an Dopamin - das führt zu den typischen Bewegungsstörungen. 

  • Bewegungsstörungen (Verlangsamung, Zittern, Steifigkeit...)
  • seelische und geistige Störungen
  • sensorische Störungen (Schmerzen, Missempfindungen)

Leider kann Parkinson bisher nicht geheilt werden. Allerdings gibt es wirkungsvolle Therapien. Durch Medikamente kann der Dopamin-Mangel gut ausgeglichen werden. Auch Physiotherapie, Ergo- und Logotherapie sollen helfen, die Beweglichkeit der Betroffenen zu erhalten.

Erstellt am 22.01.2020

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