Neuer Rekord: Gitarre von Kurt Cobain für 6 Millionen Dollar versteigert - das will der Käufer mit ihr machen

Eine Gitarre, die Rekorde bricht 

Für sage und schreibe 6,01 Millionen Euro wurde die Gitarre des verstorbenen Nirvana-Sängers Kurt Cobain bei einer Auktion versteigert. Es handelt sich dabei um die "Martin-D-18E Elektroakustikgitarre", die er bei dem legendären MTV Unplugged Auftritt im Jahr 1993 gespielt hatte - die Aufzeichnung gilt als eines der besten Livealben aller Zeiten. Das Startgebot für die Halbakustik-Gitarre lag bei einer Million Dollar - mit dem jetzt erzielten Preis ist Cobains Gitarre nun offiziell die teuerste Gitarre der Welt

Das Ausnahme-Instrument wurde aber nicht nackt verkauft. Der Käufer erhielt die Gitarre mit allem, was Cobain bei ihr hinterlassen hatte. Für 6 Millionen Dollar bekommt der Käufer noch diese Gegenstände: 

  • Der originale Hartschalenkoffer, auf den Cobain einen Sticker des Poison-Ideas-Albums „Feel the Darkness“ von 1990 geklebt hatte
  • Ticketabschnitte am Griff des Koffers von seinen Reisen
  • Ein halbverbrauchtes Päckchen Gitarren-Saiten
  • Drei Plektren 
  • Ein Kulturbeutel aus Wildleder in dem sich ein Miniatur-Silberlöffel, eine Gabel und einem Messer befinden.

Der Käufer 

Bei diesem astronomischen Preis ist die Frage nach dem Käufer berechtigt. Der Käufer ist der Chef des Mikrofonhersteller Røde - Peter Freedman
Freedman will sich das Schmuckstück aber nicht ins Wohnzimmer hängen - er möchte diese Gitarre auf eine "Welttournee" schicken. Der Erlös der Ausstellungen soll an Künstler gehen, die wegen der Corona-Pandemie um ihre Existenz kämpfen müssen. 

Kurt Cobains Bühnenoutfit wurde versteigert
Erstellt am 22.06.2020

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