Demonstration in Berlin: Die Toten Hosen machen sich für die Veranstaltungsbranche stark

Nachdem die Schausteller seit Wochen mit Demonstrationen auf sich aufmerksam machen und immer mehr Menschen der Veranstaltungsbranche in ganz Deutschland auf die Straße gehen, findet heute eine Großdemonstration in Berlin statt. Um 12:05 Uhr beginnt die Demo am Olympischen Platz. Von da an geht es über zwei Routen zum Brandenburger Tor.

Eventbranche leidet

Seit Monaten können Künstler keine oder viel weniger Einnahmen durch Liveauftritte und weitere Veranstaltungen generieren. Doch auch viele Veranstalter selbst stehen nun vor dem Ruin. Deshalb ruft AlarmstufeRot jetzt dazu auf, auf die Straße zu gehen.

Neben Carolin Kebekus, Udo Lindenberg und Johannes Oerding rufen auch die Toten Hosen dazu auf, zu demonstrieren. In einem Facebook-Post heißt es:

Die Einnahmen sind seit Monaten durch die Corona-Krise gleich Null, gleichzeitig kommt staatliche Unterstützung, die andere Branchen erhalten, bei den Betroffenen nicht an oder ist erst gar nicht vorgesehen.

Keine Demo gegen die Regeln

Dabei stellen die Veranstaler immer wieder klar: hier wird nicht gegen die Maßnahmen der Regierung demonstriert, sondern für echte Hilfe für die Veranstaltungsbranche. Es werden Lösungen gefordert - Finanzielle Hilfe oder ein anderer Weg aus der Krise.

Wir demonstrieren gegen die Art und Weise, wie die Regierung den sechstgrößten Wirtschaftszweig Deutschlands wissentlich kollabieren lässt und hinnimmt, dass Hunderttausende Unternehmen und Millionen von Existenzen vernichtet werden.

Abstandsregeln

Die Demonstration befindet sich zwar im Freien, jedoch bitten die Veranstalter alle Teilnehmer darum, sich trotzdem an die geltenden Regeln zu halten - schließlich werden mehr als 5.000 Teilnehmer*innen erwartet.

Wir sind zurzeit mit den Behörden in Abstimmungen zu einem Hygiene- und Sicherheitskonzept. Wir weisen bereits jetzt alle Teilnehmer*innen darauf hin, dass die geltenden Abstandsregeln einzuhalten sind und empfehlen, während der Teilnahme an der Demo eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Erstellt am 09.09.2020

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