Rettet die Bienen! Volksbegehren in Baden-Württemberg für Artenvielfalt - hier unterstützen!

Rettet die Bienen in Baden-Württemberg!

Nach dem erfolgreichen Volksbegehren in Bayern zieht nun auch Baden-Württemberg nach. Die gemeinnützige Einrichtung proBiene will die Bienen im Ländle schützen - und das ist auch dringend nötig!

Mehr als die Hälfte der Wildbienen in Baden-Württemberg stehen auf der roten Liste. Das bedeutet, dass sie vom Aussterben bedroht sind. Ein Leben ohne Bienen wäre mehr als fatal für uns alle. Die Biene ist ein wichtiger Teil unserer Landwirtschaft - durch die Bestäubung trägt sie zur Lebensmittelerzeugung bei, zum Beispiel von Obst und Gemüse.
Neben der Biene sind auch andere Tier- und Pflanzenarten stark bedroht. Durch Ackergifte sterben Tag für Tag hunderte Insekten und Tiere wie zum Beispiel der Feldhamster oder das Rebhuhn.
Das Sterben der Biene würde einen langen Rattenschwanz mit sich ziehen. Denn wir können die Biene nicht ersetzen! Es ist also höchste Zeit, sich für die kleinen gelb-schwarzen Helfer stark zu machen und die Bienen zu retten. 

Das freie Institut für ökologische Bienenhaltung "proBiene" wurde im Jahr 2016 von der Stuttgarter Imkerei Summtgart gegründet, um Bürger auf das wertvolle kleine Insekt aufmerksam zu machen. 

Die Aktion hat mittlerwile dutzende namhafte Unterstützer, wie zum Beispiel die AGA, BUND, demeter, VAUDE, KOSMOS oder den NABU. 
Ab dem 19.05.2019 startet die Unterschriftensammlung für das Volksbegehren. 

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Die Hälfte der 420 Wildbienenarten steht auf der Roten Liste! 

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Ohne die Biene wäre unsere Ernährungssicherheit gefährdet - weniger Obst und Gemüse. Alles würde aus dem Gleichgewicht geraten.

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In den Weltreligionen und in vielen Kulturen gilt die Biene als Quelle der Inspiration und als Symbol für das Göttliche.

Die Forderungen von proBiene:

• 50 % Ökolandbau bis zum Jahr 2035
• 100 % der Staatsflächen werden ökologisch bewirtschaftet
• Halblierung der Pestizidmenge bis 2025
• Erweiterung des Biotopverbundes
• Extensivierung der Wiesenbewirtschaftung
• Intensivierung der Forschung und Bildung zu ökologischer Landwirtschaft und Naturschutz
• Monitoring und jährlicher öffentlicher Bericht zur Artenvielfalt

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Wie funktioniert eigentlich ein Volksbegehren?

  1. Antrag auf Zulassung eines Volksbegehrens: ProBiene muss erstmal 10 000 Unterschriften sammeln und einen konkreten Gesetzesentwurf vorlegen, damit die Aktion als Volksbehehren zugelassen wird. 
  2. Volksbegehren: Jetzt müssen 10% der Walberechtigten in Baden-Württemberg, also ca. 680 000 Bürgerinnen und Bürger, mit einer Unterschrift den Gesetzesentwurf unterstützen. 
  3. Volksabstimmung: Nach dem Volksbegehren wird der Gesetzentwurf dem Landtag zum Beschluss vorgelegt. Verweigert er das Gesetz kommt es zum Volksentscheid. Würde das Volksbegehren Gesetz, wäre es das erste erfolgreiche in Baden-
    Württemberg.

Hier für 'Probiene' spenden:

Das Institut für biodynamische Bienenhaltung kann Eure Unterstützung gut gebrauchen! Für die Forschung und für die Bildungsarbeit sind sie auf Spenden angewiesen. 
Die Spenden fließen in Forschungsprojekte wie etwa das zur Weiterentwicklung der Bienenerhaltung, in Führungen für Kinder und Jugendliche, das öffentliche Bereitstellen von Infomaterial über die Biene und in das Verbreiten von biodynamischen Imkereien in anderen Regionen.

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NEU: Landesanstalt für Bienenkunde

Auf über 1000 Quadratmeter entsteht der Neubau der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim in Stuttgart! Am 10. Mai wurde der erste Spatenstich für den innovativen Neubau der Uni Hohenheim gesetzt. Das Gebäude wird eine Holzkonstruktion mit begrünter Dachfläche und Photovoltaikanlage werden. Das 10 Millionen Euro Projekt wird vom Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg finanziert. Nachhaltigkeit und Innovation stehen bei dem Bauprojekt im Vordergrund.
In neuen Laboren, Seminaren, einem Werkstattbereich mit Schreinerei und einer Imkerei mit Wachs- und Schleuderraum wird der Forschung im Berreich Bienenhaltung neuer Raum gegeben. Im Jahr 2020 soll das Gebäude fertig gestellt sein. 

Die Landesanstalt ist so einzigartig in Deutschland. Von molekulargenetischen Forschungsansätzen bis zur experimentellen Feldforschung bietet die Landesanstalt für Bienenkunde einmalige Bedingungen für die Forschung und Lehre in der Bienenkunde.

Erstellt am 19.05.2019

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