Aus Angst vor Benachteiligung: Taxifahrer protestieren in Stuttgart mit großem Autocorso

Aus Angst vor Benachteiligung: Taxifahrer protestieren in Stuttgart mit großem Autocorso

Heute haben hunderte Taxifahrer aus ganz Baden-Württemberg in Stuttgart mit einem riesigen Taxi-Corso protestiert. Deshalb mussten auch Autofahrer und Taxikunden mit erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr der Innenstadt rechnen. 

Die Taxifahrer hatten sich heute um 10.00 Uhr am Cannstatter Wasen versammelt und rollten dann in einem Autocorso am Hauptbahnhof vorbei, über die Theodor-Heuss-Straße und die Paulinenbrücke zum Karlsplatz. Dort wurden die Fahrzeuge abgestellt. Um 11.30 Uhr begann dann eine Kundgebung.

Taxifahrer fürchten Kundenschwund

Verkehrsminister Andreas Scheuer hat eine Lockerung des Personenbeförderungsgesetzes vorgestellt. Momentan müssen Anbieter wie "UBER" wieder zu ihrem ursprünglichen Standort zurückfahren, nachdem sie einen Kunden abgeliefert haben. Das soll sich in Zukunft ändern: Die Fahrer sollen auch von unterwegs Kunden einsammeln dürfen. Außerdem soll ihnen erlaubt werden Sammeltaxis anzubieten - sie sollen demnach mehrere Fahrgäste mit ähnlichem Start und Ziel einsammeln dürfen. Das macht den Taxifahrern Angst. Sie fürchten, dass sie dabei benachteiligt werden und Kunden verlieren.

Aus Angst vor Benachteiligung: Taxifahrer protestieren in Stuttgart mit großem Autocorso
Aus Angst vor Benachteiligung: Taxifahrer protestieren in Stuttgart mit großem Autocorso
Aus Angst vor Benachteiligung: Taxifahrer protestieren in Stuttgart mit großem Autocorso
Aus Angst vor Benachteiligung: Taxifahrer protestieren in Stuttgart mit großem Autocorso
Erstellt am 10.04.2019

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