Bisher ergebnislose Gespräche - Trauerfeier für den "Tod" der Rockfabrik Ludwigsburg

Bisher ergebnislose Gespräche - Trauerfeier für den "Tod" der Rockfabrik Ludwigsburg

Foto: Rockfabrik

Gespräch zwischen Stadt und Betreibern bisher ohne Ergebnis

Schon seit Wochen versucht die Stadt Ludwigsburg gemeinsam mit den Betreibern, die Schließung der Rockfabrik abzuwenden. Bisher ist das Unterfangen jedoch noch nicht von Erfolg gekrönt: ein Gespräch zwischen beiden Parteien blieb heute ohne Ergenbis. Eigentlich wollte die Stadt schon letzte Woche alternative Standorte für die Rofa vorstellen. Das verzögert sich jedoch weiter, wie die Stadt Ludwigsburg auf Anfrage von DIE NEUE 107.7 mitteilte. 

[Es ist] noch eine weitere Gesprächsrunde in dieser Besetzung nötig [...], um das Thema final zu klären.

Meike Wätjen
Pressesprecherin Stadt Ludwigsburg

Der Mitvertrag der Rockfabrik läuft zum 31.12.2019 aus. Seitdem bemühen sich Fans und Betreiber der Rockfabrik sowie die Stadt Ludwigsburg um Alternativen. Trotz einer Demonstration im September und einer groß angelegten Unterschriftensammlung wird das Inventar der Rofa im Januar nun versteigert - die Silvesterparty wird also definitiv die letzte Veranstaltung in der alten Rockfabrik sein. 

Trauerfeier für die Rockfabrik

Die Schließung der Rockfabrik bricht vielen Rock- und Metalfans das Herz. Diese Trauer wollen sie am letzten Tag des Bestehens ihrer Disco zum Ausdruck bringen. Wie bei einem Begräbnis werden am 31.12.2019 Kränze, Blumen und Kerzen vor der Rofa niedergelegt. Götz Arnscheid, der schon die große Demonstration im September geplant hatte, organisiert die Trauerfeier für die Rofa. Ihn trifft es hart, dass sein zweites Wohnzimmer jetzt wohl endgültig schließen wird. Deshalb lädt er alle Gleichgesinnten ein, gemeinsam am 31.12. Abschied von der Rockfabrik zu nehmen.

Erstellt am 09.12.2019

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