Gegen Gaffer und Rettungsgassenblockierer: Polizei bekommt flächendeckend Autokameras

Gegen Gaffer und Rettungsgassenblockierer: Polizei bekommt flächendeckend Autokameras

Um Autofahrern entgegenzuwirken, die Rettungsgassen blockieren, setzt die Polizei in Ludwigsburg und Freiburg Autokameras bei Streifenwagen ein. Weil sich die Testphase als erfolgreich erwiesen hat, sollen jetzt Streifenwagen im ganzen Land mit den Dashcams ausgestattet werden. Laut Medienberichten bestätigte Innenminister Thomas Strobl, dass die Fahrzeuge der Verkehrspolizei im Oktober 2019 mit den Kameras ausgestattet werden. 

Es handelt sich hierbei um kleine Videokameras hinter der Windschutzscheibe. Diese sollen Beweismaterial gegen Autofahrer, die Rettungsgassen blockieren und so Polizei, Feuerwehr oder Bergungsfahrzeuge auf dem Weg zu einem Unfall behindern, liefern.

Geräte auch gegen Gaffer einsetzbar

Da sich die kleinen Kameras gegen Rettungsgassenblockierer so gut bewährt haben, soll mit der flächendeckenden Einführung auch geprüft werden, ob sie zur Verfolgung von Gaffern geeignet seien. Denn Gaffer, die auf der Suche nach dramatischen Fotomotiven sind, werden leider immer häufiger. Das Herstellen und Verbreiten von Fotos und Videos, die eine verletzte Person zur Schau stellen, ist mittlerweile verboten. Leider sind Aufnahmen von Toten (anders als bei Verletzten) noch nicht strafbar. 

Erstellt am 15.07.2019

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