Neustart für den Stuttgarter Regionalverkehr - das ändert sich ab heute für Bahnkunden

Neustart für den Stuttgarter Regionalverkehr - das ändert sich ab heute für Bahnkunden

Foto: Abellio

Neue Züge, andere Fahrzeiten

Für viele Bahnpendler der Region wird es ab diesem Sonntag einige Änderungen geben - denn das Streckennetz rund um Stuttgart wird ab sofort zum Großteil von privaten Bahnunternehmen befahren. Unter der Verkehrsmarke "bwegt" verkehren ab sofort Züge der Firmen Abellio und Go Ahead. Diese werden nicht nur anders aussehen - sondern auch andere Strecken und Abfahrtszeiten haben. Das Land hatte die Streckenbelegung neu ausgeschrieben. Die beiden privaten Firmen konnten sich gegen die deutsche Bahn durchsetzen. Jetzt soll der Regionalverkehr moderner und nutzerfreundlicher werden.

Welche Strecken sind betroffen? 

  • Stuttgart - Ulm über Plochingen und Geislingen (Go Ahead)
  • Stuttgart - Karlsruhe über Pforzheim (Go Ahead)
  • Stuttgart - Würzburg über Heilbronn, Osterburken und Lauda (Go Ahead)
  • Stuttgart - Aalen (Go Ahead)
  • Stuttgart - Nürnberg über Backnang, Schwäbisch Hall, Crailsheim und Ansbach (Go Ahead)
  • Stuttgart - Bruchsal über Vaihingen (Enz) und Mühlacker (Abellio)
  • Stuttgart - Tübingen über Plochingen und Reutlingen (Abellio)
  • Stuttgart - Mannheim über Heilbronn und Heidelberg (Abellio)

Wie ändern sich die Fahrpläne? 

Laut den beiden Betreibern sollen sich die Fahrpläne nur geringfügig ändern. Stufenweise werden Züge ergänzt. Alle Änderungen könnt Ihr jetzt schon auf der Homepage von der Deutschen Bahn oder in der normalen Fahrplanauskunft nachlesen. Unter anderem fahren in Zukunft unter der Woche Züge im Halbstundentakt nach Aalen, Bietigheim-Bissingen und Pforzheim. Auch nach Pforzheim sollen stündlich Züge fahren. 

Ändern sich die Preise?

Nein - die Preise bleiben gleich! 

Startschwierigkeiten bei Abellio

Eigentlich sollten die beiden privaten Unternehmen mit neuen Zügen der Firma Bombardier an den Start gehen. Doch zumindest bei Abellio wird das wohl noch etwas dauern - die Herstellerfirma hat Lieferengpässe bei den neuen Zügen eingeräumt. Deswegen sind zum Start nur zwei von 16 Neufahrzeugen auf der Strecke. Bis August will Bombardier die Züge jedoch endgültig geliefert haben. Solange muss sich Abellio mit Leihzügen von der DB Regio bedienen.

Erstellt am 09.06.2019

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