Der Lockdown geht weiter: Diese Corona-Regeln gelten für Januar 

Der Lockdown geht weiter: Diese Corona-Regeln gelten für Januar 

Lockdown verlängert

Das neue Jahr geht gerade so weiter, wie das Alte geendet hat. Neue Beschränkungen, eine Verlängerung des Lockdowns und keine Besserung in Sicht. Auch Ministerpräsident Kretschmann ist klar, dass die Einschränkungen allen auf die Nerven gehen. Letzten Dienstag betonte er auch

Wir sind noch nicht über den Berg.

Ein langer Atem wird nun von uns verlangt. Vieles bleibt gleich, einiges wird verschärft. Wir fassen für Euch nochmal zusammen was ab Montag geht und was nicht.


Diese Regelungen gelten vorerst bis zum 31. Januar:

Die Kontaktbeschränkungen werden verschärft. Es darf sich nur noch der eigene Haushalt mit max. einer weiteren Person eines anderen Haushalts treffen. 
Es soll eine Ausnahme für Betreuungsgemeinschaften geben. So können sich Eltern mit einer anderen, festgelegten Familie bei der Betreuung unterstützen. Ebenso darf ein Elternteil seine Kinder zu Treffen begleiten. 

Die Ausgangsbeschränkungen bleiben unverändert. Bedeutet, der Aufenthalt außerhalb der Wohnung von 20 bis 5 Uhr ist nur erlaubt, wenn man:

  • zur Arbeit geht
  • in die Schule oder zur Kita geht
  • zum Arzt muss
  • Minderjährige oder hilfsbedürftige Personen begleitet
  • Sterbende begleitet
  • Tiere versorgen muss (z.B. Gassi gehen)

Schulen und Kitas bleiben vorerst geschlossen. Für weiterführende Schulen gibt es bis Ende Januar keinen Präsenzunterricht. Für Abschlussklassen kann es Sonderregelungen geben. 
Auch Grundschulen und Kitas bleiben zunächst zu. Hier ist jedoch eine Öffnung ab dem 18. Januar das Ziel. Eine Präsenzpflicht gibt es jedoch nicht.Der Unterricht soll digital oder analog von zu Hause geführt werden.

Es wird wieder eine Notbetreuung für Kita-Kinder und Schulkinder bis zur 7. Klasse geben. Eltern, die von ihrem Arbeitgeber im Job als „unabkömmlich“ gelten oder in der Prüfungsvorbereitung stecken, dürfen diese in Anspruch nehmen. Dies gilt nicht nur am regulären Arbeitsplatz, sondern auch im Homeoffice.
 

Alle Geschäfte und Einrichtungen, die bislang geschlossen sind, bleiben geschlossen. Die aktuellen Ausnahmen wie Lebensmittelläden, Wochenmärkte, Drogerien, Apotheken, Banken oder Postämter bleiben weiterhin geöffnet.  
Zudem ist ein Abholangebot, der sogenannte "Click & Collect-Service" wieder möglich.

Die Gastronomie bleibt geschlossen. Liefer- und Abholdienste sind weiter möglich.

Die Kantinen müssen geschlossen bleiben, wo immer es die Arbeitsabläufe zulassen. Abgabe von Speisen und Getränken bleibt aber zulässig. 

Sollte die Inzidenz oberhalb von 200 sein, könnte eine Einschränkung des persönlichen Bewegungsradius greifen. Diese wäre 15 km um den eigenen Wohnort. Aktuell plant Baden-Württemberg das allerdings nicht.

Bei der Einreise aus einem Risikogebiet soll eine Testpflicht eingeführt werden. Der Test kann 48 Stunden vor der Einreise oder unmittelbar nach der Einreise stattfinden. Die zehntägige Quarantänepflicht bleibt weiterbestehen und kann auch weiterhin erst nach frühestens fünf Tagen mit einem negativen PCR-Test beendet werden.

Beim nächsten Zusammentreffen, am 25. Januar, wird beschlossen wie es weitergehen soll. Angela Merkel warnt jedoch vor verfrühten Hoffnungen und macht klar, dass ab dem 01. Februar nicht wieder alles normal sein wird. 

Erstellt am 08.01.2021

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