Nach Rückmeldungen von Eltern und Lehrern: Maskenpflicht an Schulen gelockert

Baden-Württembergs Schüler können wieder ein wenig aufatmen: Die Maskenpflicht an Schulen wird gelockert. 

Mit der Ausrufung der Pandemiestufe drei gilt seit Montag in ganz Baden-Württemberg für Schüler ab der fünften Klasse auch im Unterricht eine Maskenpflicht. Zuvor galt die Maskenpflicht in Schulen nur auf Begegnungsflächen wie Pausenhöfen, Fluren und Toiletten.  
Die Ausweitung der Maskenpflicht auf den Unterricht hat in den letzten Tagen für viel Kritik gesorgt. Beim Kultusministerium gingen von den Eltern mehrere Beschwerden ein. Das Tragen einer Maske im Unterricht sei eine besondere Belastung für die Schüler. 

Die Aufhebung der Maskenpflicht im Unterricht wird bislang ausgeschlossen. Allerdings reagierte das Kultusministerium auf die Beschwerden mit einer Lockerung der Maskenpflicht im Freien: Auf dem Pausenhof muss nun keine Maske mehr getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist.  
Auch für Prüfungssituationen hat das Kultusministerium eine Lockerung der Regelung beschlossen. Bei Zwischen- und Abschlussprüfungen wird keine Maske benötigt. Der Abstand von 1,5 Metern muss aber eingehalten werden.  
Außerdem soll unter Beachtung der Hygienemaßnahmen wieder eine außerschulische Nutzung von Schulen möglich werden.  Zum Beispiel für Musikgruppen. 
Wichtig dabei sei es, dass eine Vermischung von schulischen und außerschulischen Nutzern vermieden wird und, dass die Räume zwischen schulischer und außerschulischer Nutzung gereinigt werden.  

Die Lockerungen traten heute in Kraft. 

Nach Rückmeldungen von Eltern und Lehrern: Maskenpflicht an Schulen gelockert
Erstellt am 22.10.2020

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