Jaguar-Raser fuhr mit über 100km/h durch die Stadt: Ermittlung wegen Mordes

Jaguar-Raser fuhr mit über 100km/h durch die Stadt: Ermittlung wegen Mordes

Es waren furchtbare Bilder, die am 06. März durch das Internet geisterten. Ein 20-jähriger hatte mit seinem gemieteten Jaguar einen schweren Verkehrsunfall am UFA Palast verursacht, bei dem zwei junge Menschen starben. Der Vorfall löste in der ganzen Region große Betroffenheit aus - und eine Diskussion über das Mieten von mehreren Hundert PS starken Sportwagen.

Staatsanwaltschaft ermittelt nun doch wegen Mordes

Lange hatte die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung und illegalem Autorennen gegen den jungen Mann ermittelt. Doch aufgrund eines Gutachtens hat die Staatsanwaltschaft nun Ermittlungen wegen Mordes eingeleitet. Wie ein Sprecher der Behörde gegenüber von DIE NEUE 107.7 bestätigte, war der Fahrer laut des Gutachtens mit über 100 km/h unterwegs - doppelt so schnell als erlaubt. Mit dieser Geschwindigkeit kam es dann auch zum Zusammenstoß, nachdem der Fahrer die Kontrolle über den 550 PS starken Wagen verloren hatte. Zuvor musste er einem anderen Auto ausweichen.

Jetzt prüft die Staatsanwalt, ob sich der Anfangsverdacht gegen den jungen Fahrer erhärtet. Ob sich der Beschuldigte schon geäußert hat, ist bisher nicht klar. Es bleibt außerdem abzuwarten, wie die Verteidigung auf das Gutachten reagiert. 

Der Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Einen Antrag auf Haftprüfung hatte er freiwillig zurückgezogen. 

Erstellt am 10.05.2019

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