Jetzt auch in Baden-Württemberg: Grüne fordern Verzicht auf Luftballons

Jetzt auch in Baden-Württemberg: Grüne fordern Verzicht auf Luftballons

Verbotswahn oder heiße Luft?

Egal ob Hochzeit, Geburtstag oder eine andere Feierlichkeit - Luftballons steigen zu lassen ist auf jeder Feier das Highlight. Jeder kennt es und jeder liebt es. Aber droht jetzt vielleicht ein Luftballonverbot? 
Weil die Stadt Gütersloh (NRW) jetzt verkündet hat, dass sie der Umwelt zuliebe bei einigen Veranstaltungen auf Luftballons verzichten will, ist in der Politik eine hitzige Debatte ausgebrochen. Sind die mit Gas gefüllten Ballons so schädlich, dass man sie verbieten müsste? 

Auch in Stuttgart ist die Debatte mittlerweile angekommen. Die Südwest-Partei der Grünen hat sich an die kritische Haltung ihrer Parteifreunde in Niedersachsen angeschlossen. 

Die Gefahr:

Luftballons fliegen durch den Wind weg und landen in den meisten Fällen in der Natur. Vögel und andere kleine Tiere fressen dann die weichen Ballonreste und verhungern dann mit vollem Magen. Zerfallen die Ballons in der Natur belasten sie die Umwelt stark - es entsteht Mikroplastik. 

Gewünscht wird ein Verzicht:

Die Grünen haben jetzt klargestellt, dass es ihnen allerdings nicht um ein komplettes Verbot geht. Auf Kindergeburtstagen und anderen Feiern sollen die Ballons nach wie vor erlaubt sein. Den Grünen geht es um einen freiwilligen Verzicht. Sie würden sich über jeden freuen, der sich entweder eine Alternative sucht oder ganz darauf verzichtet. 

Erstellt am 16.09.2019

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