Nach Schüssen in Waiblinger Industriegebiet: restliche Verdächtige stellen sich

+++ UPDATE +++

Nur einen Tag nachdem die drei mutmaßlichen Täter zur Fahndung ausgeschrieben wurden, kann die Polizei einen Erfolg vermelden. Auch die restlichen drei der Brüder haben sich heute der Polizei gestellt und sitzen nun in Haft. Ein vierter Tatverdächtiger hatte sich schon am Wochenende zusammen mit einem Anwalt bei der Polizei gemeldet. 

Nun gilt es zu klären, was genau am 07. Januar im Waiblinger Industriegebiet Eisental vorgefallen ist. Das 33-jährige Opfer ist noch immer nicht vernehmungsfähig und wird weiter im Krankenhaus behandelt. Er war zuvor durch mehrere Schüsse lebensgefährlich verletzt worden. Die Brüder werden nun dem Haftrichter vorgeführt. Wie die Polizei gegenüber von DIE NEUE 107.7 bestätigte, hat bisher noch keiner von ihnen eine Aussage abgegeben. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern also weiter an. 

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Die Szene, die sich am 7. Januar im Waiblinger Industriegebiet Eisental abspielt, klingt wie aus einem schlechten Hollywoodfilm. Mehrere Männer schießen in einer Werkstatt einen 33-jährigen Mann nieder. Dieser wird mit so schnell wie möglich ins nächste Krankenhaus geflogen - und muss seitdem um sein Leben bangen. Die Täter können trotz des hohen Polizeiaufgebots und dem Einsatz des SEK flüchten.

Fahndung und Razzien

Seitdem sucht die Polizei mit Hochdruck nach den Flüchtigen. Mittlerweile ist klar, dass es sich um vier Brüder irakischer Abstammung handelt. Doch auch Razzien in Wangen und Korb bleiben ohne Ergebnis, jedes Mal können die Tatverdächtigen flüchten. Am Samstagnachmittag stellt sich dann einer der Brüder zusammen mit einem Rechtsanwalt. Dieser befindet sich seitdem in Untersuchungshaft - seine drei anderen Brüder sind weiter auf der Flucht.

Fahndung mit Fotos

Nun bittet die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Amtsgericht die Öffentlichkeit um ihre Hilfe. Seit heute Nachmittag wird mit drei Bildern nach den mutmaßlichen Tätern gesucht. Auch das Fluchtfahrzeug ist jetzt bekannt.  

Erstellt am 14.01.2020

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