Lebenslange Haft für Dreifachmörder von Holzgerlingen

Lebenslange Haft für Dreifachmörder von Holzgerlingen

Die Tat

In der Nacht vom 18. März 2020 ereignete sich in Holzgerlingen ein tragischer Dreifachmord in einem Mietshaus. Aufgrund eines  abgeschalteten WLAN-Anschlusses soll ein Mieter seinen 33-jährigen Vermieter, dessen 62-jährigen Vater und seine 27-jährige Lebensgefährtin brutal erstochen haben.

Die Mutter der Lebensgefährtin schöpfte Verdacht, da diese zu einem Termin nicht erschien. Außerdem soll die Mutter der Verstorbenen schon länger ein ungutes Gefühl bei dem Mieter gehabt haben, da es im Vorfeld schon öfter Meinungsverschiedenheiten gab.

Verdächtigter gefasst

Der Verdächtigte war nach einer Fahndung von einer italienischen Sondereinheit an der französisch-italienischen Grenze gefasst worden. Dem Zugriff seien intensive Auswertungen digitaler Spuren vorausgegangen, hieß es von der Polizei. So hätten die Ermittler den Fluchtweg des Tatverdächtigen nachvollziehen können.

Das Urteil: Lebenslange Haft

Schon kurz nach der Verhaftung gesteht der Verdächtigte die Tat. Er beteuert aber, dass er nicht als Mörder abgestempelt werden will, sondern nur im Affekt gehandelt habe. Auch der Anwalt des Angeklagten berichtet, dass der Angeklagte psychische Probleme habe und der Dreifachmord keineswegs geplant war.

Heute (15.12.2020) wurde das Urteil gefällt und der Bosnier zu lebenslanger Haft verurteilt.

Er hat mit absolutem Vernichtungswillen ein Massaker angerichtet

sagte der Richter in seiner Urteilsverkündung.

Erstellt am 15.12.2020

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