Fridays For Future: Mehrere Demozüge legen die Innenstadt am Freitag lahm

Der Streik in Stuttgart

Zum dritten Mal ruft die Fridays For Future Bewegung zu weltweiten Streiks für das Klima auf. Auch in der Stuttgarter Innenstadt wird es am Freitag rund gehen: mehr als 5000 Menschen erwartet die Fridays For Future Bewegung in Stuttgart. Das betrifft vor allem die Autofahrer in der Innenstadt, doch auch der öffentliche Nahverkehr wird betroffen sein.
Insgesamt wird auf drei Routen gestreikt, die sternförmig auf den Rotebühlplatz zulaufen und dann gemeinsam zum Schlossplatz weiterziehen. Hauptsächlich kommt es deshalb zwischen 12 und 13:30 Uhr zu Einschränkungen. 

  1. Ausgangspunkt Hölderlinplatz: Von dort aus startet dieser Demozug in die Traubenstraße und läuft dann in die Schwabstraße, durch die Bebelstraße, dann in die Schloßstraße bis zum Berliner Platz und über die Fritz-Elsas-Straße bis zum Rotebühlplatz.
  2. Ausgangspunkt Erwin-Schoettle-Platz: Zuerst läuft der Zug in die Wolffstraße, dann in die Möhringer Straße, durch die Straße "Marienplatz", in die Filderstraße, durch die Hauptstätter Straße bis zum Österreichischen Platz. Von dort dann in die Paulinenstraße, die Rotebühlstraße und auf den Rotebühlplatz
  3. Ausgangspunkt Kernerplatz: Vom Kernerplatz startet der Zug in die Landhausstraße. Von dort geht es weiter in die Sängerstraße, dann in die Willy- Brandt-Straße, über den Gebhard-Müller-Platz, auf den Arnulf-Klett-Platz, in die Friedrichstraße, weiter in die Theodor Heuss-Straße und schließlich auf den Rotebühlplatz.

Vom Rothebühlplatz geht es dann gemeinsam weiter über die Eberhardstraße, die Hauptstätter Straße und die Richard von Weizsäcker-Planie zur Abschlusskundgebung auf den Schlossplatz.

Diese Straßen sind vorrübergehend gesperrt:

  • B 27/27a Friedrichstraße/Theodor-Heuss-Straße
  • B 14 Hauptstätter Straße
  • Gebhard-Müller-Platz
  •  Schillerstraße
  • Charlottenplatz 

Neben der der angemeldeten Großdemo wird es auch weitere kleinere unangemeldete Straßensperrungen geben. 

#allesfürsKlima

Morgen wird gestreikt und das weltweit. Im Rahmen der "fridays for future"-Bewegung sind nicht nur Schüler dazu aufgerufen, für eine saubere Umweltpolitik zu demonstrieren. 

Schon seit einigen Tagen macht die Organisation "FFF" über die sozialen Netzwerke und anderen Medien auf den weltweiten Klimastreik aufmerksam. Mit dem #allesfürsklima rufen sie die ganze Welt dazu auf, dass sie am Freitag für das Klima und das Einhalten des Parisabkommen streiken.
Diesmal sollen aber nicht nur die Kinder streiken, sondern auch die Erwachsenen. 
Mit Slogans wie "Liebe Erwachsenen, schwänzt nicht den Klimastreik" rufen sie auch die Erwachsenen dazu auf, ihre Arbeit am Freitag niederzulegen und die Schüler zu unterstützen. Dafür haben sie sogar einen Leitfaden geschrieben. 
Früh genug mit dem Vorgesetzen reden, Urlaub nehmen, Überstunden abbauen, eine ausgedehnte Mittagpause oder einen Betriebsausflug beantragen - eben #allesfürsklima.
Menschen in tausenden Städten haben sich für den Streik angemeldet. In dieser Karte sind alle Streikorte eingezeichnet. 

Unser Aufruf richtet sich an jede Generation - an Kolleg*innen und Arbeitgeber*innen, an Eltern und Nachbar*innen, an Kolleg*innen und Angestellte, an Lehrer*innen und Wissenschaftler*innen, Sportler*innen und Arbeitssuchende, Kreative und Auszubildende – an alle:

Am 20.9. findet der dritte globale Klimastreik statt  – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommen und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden.

#AllesfürsKlima

Erstellt am 19.09.2019

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