Zoll stoppt illegalen Hundeschmuggel auf der A8

Zoll stoppt illegalen Hundeschmuggel auf der A8

Foto: Hauptzollamt Ulm

Anfang des Monats hat der Zoll auf der A8 zwischen Mühlhausen und Aichelberg einen Schmuggelversuch von Hundewelpen aufgedeckt. In einem rumänischen Kleintransporter fanden die Zollbeamten vier Hundewelpen im Alter von ca. fünf Wochen. Der Zustand und die Versorgung der Welpen waren während des Transports sehr schlecht. Die Tiere sollten Weihnachtsgeschenke für deutsche Empfänger darstellen. Um die Kleinen kümmert sich nun das Veterinäramt Göppingen. Die Polizei wurde ebenfalls verständigt.

Tiere als Geschenke

Wenn einen die Kinder mit großen Augen anschauen und nach einem Welpen oder einem Kätzchen zu Weihnachten fragen, ist die Versuchung oft groß, sich unüberlegt ein Tier anzuschaffen.

Sobald sich aber herausstellt, dass die Tiere viel Aufmerksamkeit, Liebe, Futter, Auslauf und Pflege brauchen, machen die überforderten Tierbesitzer kurzen Prozess und sie landen im Tierheim oder auf der Straße.

Tierschützer finden das überhaupt nicht lustig und raten dringlich davon ab, den süßen Kinder- und Tieraugen nachzugeben und sich unüberlegt ein Tier anzuschaffen. Denn Tiere sind kein Spielzeug - solche Käufe müssen überlegt sein, auch an Weihnachten.

Exotische Tiere

Oft bleibt es aber nicht bei Hunden und Katzen, immer beliebter werden exotische Tiere wie Schildkröten, Schlangen oder Papageien. Die Käufer wissen oft nicht, dass die Tiere mehrere Jahrzehnte leben können. Tierheime greifen schon zu härteren Maßnahmen und verhängen vor Weihnachten ein Vermittlungsstopp.

Erstellt am 09.12.2020

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