47 Corona-Infizierte nach Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd

47 Corona-Infizierte nach Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd

Menschenansammlungen sind noch immer der häufigste Grund für den Ausbruch einer Corona-Infektion. Das wurde nun auch wieder durch einen Fall in Schwäbisch Gmünd deutlich. Dort haben sich vor zwei Wochen auf einer Trauerfeier 47 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert (Stand vom Montag), die endgültige Zahl könnte jedoch noch höher sein. Einige der über 100 Besucher konnten bisher noch nicht ausfindig gemacht werden, da für die Feier keine Gästeliste angelegt wurde. Unter den Besuchern waren zudem Kinder, die in der Region mehrere Schulen besuchen. In der Folge wurden und werden in Schwäbisch Gmünd und Heubach mehrere Schulklassen getestet. 

Türkisch-Islamische Gemeinde reagiert auf Facebook 

Die lokale türkisch-islamische Ditib-Gemeinde reagierte öffentlich auf den Vorfall und bat alle Beteiligten darum, sich selbst in Quarantäne zu begeben und haben in der Folge ebenfalls das Freitagsgebet in der vergangenen Woche abgesagt. 

Um ähnliche Ausbrüche zu verhindern, muss besonders bei Menschenansammlungen auf die Einhaltung der AHA-Regeln geachtet werden, das heißt: Abstand halten, Handhygiene betreiben und bei Bedarf, also vor allem wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, eine Alltagsmaske zu tragen. Das bekräftigte Lothar Wieler, Leiter des Robert-Koch-Instituts, in einer Pressekonferenz am Vormittag mehrfach. 

Erstellt am 28.07.2020

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