Einbrecher

Die besten Tipps gegen Einbrecher

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60 Einbrüche in der Region Stuttgart pro Woche

Alle 4 bis 6 Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Allein hier in der Region sind es in der Woche ca. 60 Einbrüche, die polizeilich erfasst werden.
Organisierte Diebe reisen über die Autobahn an, brechen in Autobahnnähe ein und haben somit einen kurzen und schnellen Weg zur Flucht. Meistens wird die Beute schnell in Geld umgesetzt, was die nachträgliche Verfolgung erschwert.

Was klauen Einbrecher?

Am häufigsten wird das geklaut, was der Dieb schnell mitnehmen kann: Schmuck, Geld, Handy, Laptop, Fernseher und andere kleine Elektrogeräte. Profis nehmen aber auch größerer Stereoanlangen oder Kunstbilder mit.

Aufklärungsquote und Wiederbeschaffung des Diebesguts

Leider ist die Aufklärungsquote nicht sehr hoch, aber durch kleine Mosaiksteine werden viele Einbruchsserien von der Polizei aufgeklärt.  
Ob Ihr gestohlene Wertsachen wieder bekommt, hängt davon ab, ob ihr auch belegen könnt, dass es Eure Dinge sind. Dabei hilft eine individuelle Kennzeichnung über das Programm EIN der Polizei. 
Beim Laptop hilft es, sich die Netzwerkadresse zu merken. Wertvollen Schmuck solltet Ihr fotografieren und schätzen lassen.
Für viele Schäden kommt die Hausratversicherung auf. Allerdings sind viele Dinge aus manchen Versicherungen ausgeschlossen. Hier lohnt es sich Versicherungen genau zu lesen.

Nächtliche Einbrüche sind ein Irrglaube

Zwar wird in der dunklen Jahreszeit häufiger eingebrochen, weil für den Täter leichter zu erkennen ist, ob jemand im Haus ist oder nicht.
Aber ein Irrglaube ist, dass meistens in der Nacht eingebrochen wird. Die meisten Einbrüche passieren tagsüber, da wir da nicht zu Hause sind.
Einbrecher kundschaften oftmals vorher die Wohnungsviertel aus. Hier können Nachbarn fremde und auffällig suchende Personen ansprechen. So bekommen Diebe das Gefühl auf eine aufmerksame Nachbarschaft zu stoßen.
Achtung: Einbrecher haben es nicht nur auf Wohnungen im Erdgeschoss abgesehen! Manche geben sich als Postboten aus und sind so schnell im Mehrfamilienhaus und können sich frei bewegen.

Einbrecher

Ihr könnt Euch bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle beraten lassen. Dann kommen Profis zu Euch nach Hause und zeigen Euch direkt die Schwachstellen in der Wohnung oder im Garten. Denn die meisten Terrassen- oder Wohnungstüren sind bei einem Einbruch ganz leicht in 10 Sekunden offen. Anschließend können dementsprechende Sicherungshandwerker bestellt werden. Für einige Sicherungsmaßnahmen bekommt Ihr sogar finanzielle Zuschüsse.
Die restliche Rechnung könnt Ihr hier bei uns einreichen. Jeden Morgen um 7 nach 7 ziehen und zahlen wir eine Rechnung.
Weitere Informationen zur Einbruchsicherung findet Ihr auch hier: www.k-einbruch.de

Was tun, wenn ein Einbrecher im Haus ist?

Solltet ihr einen Einbrecher in eurer Wohnung bemerken, rät die Polizei ihn nicht aufzuhalten, sondern sich vielleicht schlafend zu stellen und sich danach bemerkbar zu machen und die Polizei zu informieren.

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Was schreckt Einbrecher ab?

Oft wird es Einbrechern leicht gemacht. Ungesicherte Fenster und Türen sind geradezu eine Einladung. Deshalb sollte es sich schon längst rumgesprochen haben, eine Zeitschaltuhr fürs Licht zu installieren, den Briefkasten bei Abwesenheit leeren zu lassen, die Tür zu schließen und keine Fenster gekippt zu lassen.
Aber was könnt Ihr noch tun? Wir haben die besten Tipps zur Abschreckung von einem ehemaligen Einbrecher.

Checkliste: Schutz vor Einbrechern

  • 3 Paar Schuhe vor die Wohnungstür stellen (Anwesenheit vortäuschen)
  • Musik oder TV laufen lassen
  • Mülltonnen und Gartenmöbel weg vom Balkon! (keine Aufstiegshilfe bieten)
  • Rollläden NICHT runterlassen (das signalisiert "keiner zu Hause")
  • Überwachungskamera (zur Not Attrappen)
  • Außenlicht mit Bewegungsmelder (gibt´s schon ab 20 Euro)
  • Schilder "Hier wache ich" oder "Achtung, aufmerksamer Nachbar"
  • Postet nichts Öffentliches aus dem Urlaub in sozialen Netzwerken

Die sichersten Verstecke vor Dieben

Falls ein Einbrecher es doch zu Euch in die Wohnung schafft, sucht er zuerst an der Garderobe, dann im Schlafzimmer, dann im Wohnzimmer. Versteckt Eure Wertsachen also nicht dort.
Welche Verstecke sind also sicher?

Checkliste: Sichere Verstecke

  • Kinderzimmer, Küche und Bad werden selten durchsucht
  • Tresor hilft, aber nur eingebaut  oder eingemauert
  • Wichtige Unterlagen in ein Bankschließfach
  • Kreative Verstecke: im Geschirrregal, bei den Putzsachen, im Gefrierschrank, …
  • Generell: So wenig Bargeld wie möglich in der Wohnung haben
  • Alles was den Einbrecher Zeit kostet, hilft (Einbrecher sind meistens nach 4 Minuten wieder aus der Wohnung)

Noch mehr Informationen zur präventiven Sicherheitstechnik gegen Einbrüche bekommt Ihr bei der Polizei in Baden-Württemberg.

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